Französischer Gast Angers gewinnt Mehl-Mülhens-Rennen

Angers Ist der Sieger im 28. Mehl-Mülhens-Rennen – German 2000 Guineas. Der Hengst aus dem Stall von Trainer Mario Baratti gewann am Pfingstmontag in Köln das erste klassische Rennen der deutschen Turfsaison 2023.

Unter Andrea Atzeni siegte der Seabhac-Sohn nach einem Rennen aus der Reserve zur Quote von 12,7:1 als drittlängster Außenseiter gegen Charlie Johnstons Finn’s Charm (Ioritz Mendizabal), hinter dem der von Peter Schiergen für das Gestüt Park Wiedingen trainierte Dhangadhi (Rene Piechulek) als bester deutscher Vertreter den dritten Platz belegte.

In einem schnell gelaufenen Rennen, die Göste Finn’s Charm, Duc De Morny, Benacre und Dragon Icon sorgten für eine flotte Fahrt, sah man den späteren Sieger unterwegs im hinteren Drittel des neunköpfigen Feldes.

Mitte der Zielgeraden machte Andrea Atzeni sein Pferd an der Außenseite aber richtig flott, und der Hengst hatte soviel Schwung, dass eigentlich bereits an der 300 Meter-Marke klar war, dass nur Angers dieses Rennen gewinnen würde.

Überlegen löste sich Angers von den Gegnern, im Ziel war er mit sechs Längen vor Finn’s Charm, der sich für das beste Platzgeld soeben gegen den gut endenden Dhangadhi ins Ziel rettete. Der Favorit Benacre belegte nur den vierten Platz vor Dragon Icon.

„Er ist ein starkes Pferd und braucht Tempo. So kommt er dann ins Galoppieren. Sein dritter Platz zuletzt war schon gut, da es sich bei diesem Rennen um einen Test für die französischen 2000 Guineas handelte. Insofern waren da sehr gute Pferde drin”, so Siegtrainer Mario Baratti nach dem Rennen.

„Das Team hat einen tollen Job gemacht und das war heute ein Spektakel. Die 1600 Meter sind einfach seine Distanz”, so Andrea Atzeni nach dem Rennen.

Angers hatte im vergangenen Jahr den dritten Platz in einem hochdotierten Auktionsrennen in Longchamp belegt und war zuletzt Dritter in einem Classe 1-Rennen, ebenfalls in Longchamp, gewesen.

Somit wurde zum zweiten Mal nach 2013, als Peace At Last für Henri-Alex Pantall gewann, die Marseillaise nach dem Mehl-Mülhens-Rennen gespielt. Der klassische Sieger hat viele Besitzer. Je 20 Prozent halten Uranie SARL, Pegase Bloodstock, der Comte Guillaume de Saint-Seine und Frederic Josenhans. Die restlichen 20 Prozet verteilen sich zu je 10 Prozent auf Laurent Beuvin und Cecilia Gatta.

 

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