Guineas-Hoffnungen und seltenes Comeback

Nach und nach starten jetzt die Rennvereine in die Saison 2023. Am Samstag ist es in Magdeburg so weit. In der Ottostadt stehen sieben Rennen auf der Karte, u.a. kommt auch der Derbyjahrgang wieder zum Einsatz.

Und es kommen gleich zwei Hoffnungsträger aus den großen Ställen zum Einsatz. Denn sowohl Andreas Wöhlers Fährhofer Levanto als auch der von Peter Schiergen für das Gestüt Park Wiedingen betreute Dhangadhi besitzen noch eine Nennung für das Mehl-Mülhens-Rennen – German 2000 Guineas, das am 29. Mai in Köln ausgetragen wird.

Beide sind schon bei ihren Saisondebüts in Düsseldorf aufeinandergetroffen, hatten dort mit dem Sieg aber noch nichts zu tun. Diesmal sieht die Aufgabe vor dem Zug insgesamt einfacher aus, auch wenn sie mit Henk Grewes Mister Hollow auf ein Pferd mit einem GAG von 80,5 treffen. Es ist also durchaus möglich, dass das Ergebnis wieder Wöhler vor Schiergen lautet, so wie in 2022 im vergleichbaren Rennen als Mofridge Scopello das Nachsehen gab.

Neben dem Dreijährigen-Rrennen sorgt auch der Ausgleich II als höchstes Handicap des Tages für Spannung. Gewinnen kann vor dem Zug jedes Pferd, einen klaren Favoriten wird es nicht geben. Vor allem wetttechnisch also sehr interessant.

Und dann wird es eine im deutschen Rennsport so wohl noch die dagewesene Premiere geben. Nach gut 18 Monaten Pause gibt Manfred Türks Kepheus sein Comeback. Das Besondere daran: Der Tannenkönig-Sohn ist bereits 15 Jahre alt.

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