Valpolicella mit der Kondition zum Sieg

Zwei der drei Favoritinnen des Stuten-Maidenrennens waren im Vorfeld zu Nichstartern erklärt worden, alles schien also auf einen Sieg von Night Holy hinzudeuten.

Doch Valpocicella und eine Außenseiterin hatten etwas dagegen. Der Treffer in den über 1600 Meter führenden Rennen, die dritte Tagesprüfung, ging in Abwesenheit von Indian Sunset und Narmada, stattdessen an den Stall von Henk Grewe.

Einmal mehr machte sich in diesem Dreijährigen-Rennen der viel zitierte Konditionsvorteil bemerkbar. Denn die siegreiche Amaron-Tochter hatte ihren Konkurrentinnen einen Jahresstart voraus, in Mannheim hatte sie vor drei Wochen Rang zwei belegt.

Diesmal schien ihr die größere Bahn in Hannover aber auch entgegen zu kommen: “Man musste ihre in Mannheim etwas durch die engen Bögen helfen, dass hat hier besser geklappt. Denn sie lebt auch etwas von ihrer Galoppade”, so Trainervertreterin Natascha Grewe nach dem Rennen.

Und so schickte sie Siegreiter Michael Cadeddu gleich nach vorne. Im Einlauf wehrte sich die Siegerin dann auch den Angriffen der Außenseiterin Edmea (Bohumil Nedorstek) erfolgreich.

Rang drei ging an Favoritin Night Holy (Peter Schiergen). Die vom Gestüt Winterhauch gezogene Siegerin, eine Schwester der Handicapper Vernatsch und Varon, steht im Besitz von Sven Tropartz.

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