Kabir schnappt Grand Handicap de Paris

Was Apadanah im zweiten Rennen der Samstagsveranstaltung in Paris-Longchamp noch nicht gelungen war, holte der vierjährige, in Besitz von Guido Schmitt stehende Wallach Kabir eine halbe Stunde später umgehend nach.

Ebenfalls für Trainer Waldemar Hickst auf Punktejagd schnappte sich der deutsche Gast in sehenswerter Manier das mit 70.000 Euro üppig dotierte Grand Handicap de Paris über 2000 Meter und empfahl sich damit für bessere Aufgaben. Im Sattel des Siegers saß nicht wie in den Rennprogrammen ausgewiesen Stalljockey Marco Casamento, Maxim Pecheur hatte den Ritt kurzfrstig übernommen.

Mit Kabir hat der Düsseldorfer Besitzer mal wieder voll ins Schwarze getroffen. Ende September 2018 kaufte er den Lord of England-Sohn nach einem Verkaufsrennen für 17.100 Euro. Nachdem er bereits kurz nach seinem Kauf ein 55.000er Handicap geschnappt hatte nun der große Coup im Grand Handicap de Paris, für den seinem Besitzer 35.000 Euro überwiesen werden. Vielleicht sieht man ihn bald auch auf Listenebene um den Sieg mitkämpfend. Die Bilanz ist auf jeden Fall schon jetzt beeindruckend. 17.100 Euro angelegt, 82.080 Euro verdient.

Auf Platz zwei passierte mit Axel Kleinkorres für den German Racing Club trainierten Cafe Royal ein weiteres Pferd aus Deutschland den Zielpfosten. Wer auf den deutschen Zwillling gesetzt hatte, bekam für einen Euro Einsatz 91,70 Euro zurück. Der Sieg allein zahlte in der Stallquote 7,2.

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