Wer holt sich die Meetings-Championate?

20 von insgesamt 30 Prüfungen sind beim Frühjahrsmeeting 2019 bereits absolviert. Vor dem finalen Tag in Iffezheim stellt sich die Frage, wer von den Aktiven die besten Chancen hat, sich das Jockey-Championat und das Trainer-Championat des ersten Meetings der Saison zu sichern.

Bei den Reitern thronen zurzeit Bauyrzhan Murzabayev und Wladimir Panov mit jeweils vier Siegen auf Platz Eins. Beide waren jeweils zweimal am Donnerstag und am Samstag erfolgreich. Panov ritt Liberty London (Hans-Jürgen Gröschel), Nordinsky (Dominik Moser), Mockingjay (Marco Angermann) und Namos (Dominik Moser) zum Sieg. Murzabayev, der seit dem 1. Mai 22 Sieger ritt, brachte Magadan (Jens Hirschberger), Tornaldo (Manfred Weber), Preciosa (Roland Dzubasz) und Alinaro (Henk Grewe) als Erste an den Zielpfosten. Beide Reiter glänzten teils mit einem tollen Finish. Die Favoritenposition für das Meetings-Championat nimmt aber klar Murzabayev ein, denn am Sonntag hat er fünf Ritte, unter anderem im Derby-Trial die aussichtsreiche Chance mit Peppone aus dem Stall von Andreas Wöhler, während Panov am Finaltag nur auf Stefan Richters Sir Theodore sitzen wird.

In Lauerstellung befinden sich Maxim Pecheur mit drei Siegen und Marco Casamento mit zwei Treffern. Beide reiten am Sonntag jeweils sechsmal. Derweil ist Jozef Bojko, der einzige Reiter mit der ebenfalls noch zwei Siege vorweisen kann, in Leipzig engagiert.

Bei den Trainern sieht die Sache noch viel offener aus. Hans-Jürgen Gröschel, der am Donnerstag mit Liberty London und der Listensiegerin Serena zwei Siege holte, am Samstag aber leer ausging, hat genauso viele Treffer wie Dominik Moser, der Nordinsky und Namos als Sieger vom Geläuf holen konnte und Lokalmatador Manfred Weber, der auf der Heimatbahn mit Tornaldo und Lavelle d’Or zwei große Außenseitersiege bejubeln konnte. Alle weiteren Trainer haben einen Treffer vorzuweisen. Aus dem Führungstrio hat Gröschel am Sonntag die meisten Chancen in Iffezheim. Er sattelt Narello, Itobo, Iliada und All Win. Weber ist mit Thymian und Tempelleben noch zweimal vertreten. Moser hingegen hat mit Corbusier nur eine Chance auf den dritten Meetingstreffer zu kommen. So haben natürlich einige Trainer die Chancen nach Siegzahl zumindestens noch gleich zu ziehen.

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