Die gleiche Dreierwette wie in Iffezheim?

Am Sonntag ist nicht nur der Große Hansa-Preis geboten. Auch das Rahmenprogramm in Hamburg hat es in sich. So wird unter anderem der Ausgleich I über 1800 Meter entschieden. Hier stehen die Aktien gar nicht mal schlecht, dass die selben Pferde den Sieg untereinander ausmachen, die sich schon in Iffezheim in einem ähnlichem Ausgleich I vor vier Wochen um den Sieg stritten. Den Endkampf entschied der von Henk Grewe trainierte Alinaro noch recht sicher, obwohl er einen sehr schlechten Rennverlauf hatte. Er setzte sich auf der gleichen Distanz wie am Sonntag gegen Santiano (Torsten Reinecke) und Fulminato (Dr. Andreas Bolte) durch. Nun trifft das Trio unter neuen Vorzeichen aufeinander, immerhin muss Alinaro nun sieben Pfund Aufgewicht hinnehmen. Dennoch könnte er hier den zweiten Erfolg im Top-Handicap verbuchen, denn der Soldier Hollow-Sohn hätte bei etwas besserem Rennverlauf wohl auch klarer gewinnen können. Außerdem ist Hamburg nach seinem letztjährigen Treffer im Meiler-Auktionsrennen ein gutes Pflaster für ihn. (zum Rennen)

Mit Northern Rock (Sascha Smrczek), der sich im hohen Norden bei zwei Starts noch nicht in Szene setzen konnte und zurzeit auch noch nach der Form sucht, sowie Doinyo (Christian Zschache) sind zwei weitere Kandidaten in der achten Tagesprüfung erneut dabei.  Yasmin Almenräder gewann im letzten Jahr vier Rennen während des Meeting. In diesem Rennen sattelt sie mit Licinius (Gijs Snijders) und Szoff (Anna van den Troost) gleich zweimal. Erstgenannter ist Sieger der Vorjahresprüfung, gibt hier aber seinen Jahreseinstand. Den hat Szoff bereits hinter sich, doch im französischen Altersgewichtsrennen war er weit geschlagen.

Ferner wird das vierte Zweijährigen-Rennen der Saison entschieden. Acht Youngster versammeln sich an der 1400-Meter-Marke und bilden das bislang größte Feld in einem solchen Rennen. Eine offene Partie, denn bislang ist nur Vallee des Fleurs (Jens Hirschberger) einmal gelaufen und das auch nur einem vierköpfigen Feld. Interessant ist auch Andreas Wöhlers Candy Sweet. Sie stammt von Amaron, dessen ersten beiden Nachkommen in Deutschland Hamaron und Ancona im Kölner Zweijährigen-Rennen die Zweierwette stellten. (zum Rennen)

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