Überraschung in der Grand Steeple-Chase de Paris

Am Sonntag wurden drei Gruppe I-Rennen im französischen Hindernis-Mekka Auteuil entschieden. Großes Highlight war natürlich wieder mal die über 6000 Meter führende Grand Steeple-Chase de Paris (820.000 Euro). Es siegte der siebenjährige Wallach Carriacou aus dem Stall von Isabelle Pacault zu einer Quote von 14,3:1. Im Sattel saß Davy Russel.

Es war ein sicherer Sieg, denn der Califet-Soh brachte ganze sieben Längen zwischen sich zu den favorisierten Wallach Bipolaire aus dem Stall von Francois Nicolle. Bereits letztes Jahr ging Bipolaire als Mitfavorit in dieses Rennen, kam aber zu Fall. Auch für den Sieger war es bereits die zweite Teilnahme, vor zwei Jahren wurde er bereits starker Dritter in dem anspruchsvollen Jagdrennen. Dieses Jahr wurde mit Roi Mage ein zweiter Vertreter aus dem großen Stall von Francois Nicolle Dritter.

Dem Rahmen um eines der wichtigsten Rennen der französischen Hindernissaison spannten zwei weitere Gruppe I-Rennen. Zunächst siegte im über 4400 Meter auf der Jagdbahn ausgetragenen Prix Ferdinand Dufaure (320.000 Euro) der heiße 1,3-Favorit Goliath du Berlais aus dem Stall von Guillaume Macaire. Unter Bertrand Lestrade kam der vierjährige Saint des Saints-Sohn zu einem absolut ungefährdeten 14 Längen-Sieg gegen seine Altersgenossen.

Duplizität der Ereignisse dann auch im abschließenden Rennen des Tages. Im Prix Alain du Breil (250.000), ein Hürdenrennen für vierjährige Pferde über 3900 Meter , gewann ebenfalls der heiße Favorit. Der Wallach Feu Follet, der im selben Besitz  wie der Klasse-Traber Bold Eagle steht, gewann als 1,6-Favorit mit sieben Längen Vorsprung. Auch er wird von Guillaume Macaire trainiert. Siegreiter wie beim Trainingsgefährten zuvor auch Bertrand Lestrade.

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