Bona-Lady Salomina gewinnt 154. Henkel-Preis der Diana

Als einziges ungeschlagenes Pferd, und als 34:10-Favoritin, trat die von Peter Schiergen für das Gestüt Bona trainierte Lomitas-Tochter Salomina am Sonntag im 154. Henkel-Preis der Diana an. Und die Stute aus dem Asterblüte-Stall wurde dieser Einschätzung vollauf gerecht, siegte unter Champion Filip Minarik ganz leicht gegen ihre Trainingsgefährtin Nymphea, hinter der Waldtraut den dritten Platz belegte.

Damit war die Tochter der großen Saldentigerin (diese war einst Dritte in diesem Rennen geworden) auch beim vierten Start nicht zu schlagen. Es wurde also eine erfolgreiche Abschiedsvorstellung der Klassedreijährigen für die Bona-Farben, die unter der Woche bekanntlich an australische Interesen verkauft worden war.

Unterwegs hatte man die spätere Siegerin an der Innenseite im Mittelfeld galoppieren sehen, während die Außenseiterin Samba Brazil vor der stark gewetteten Schlenderhanerin Imagery die Pace machte. Auch Nymphea, Monami, Omana und All for you sah man unterwegs in der erweiterten Spitzengruppe.

In der Zielgeradeb kam Salomina auf kürzestem Weg innen schnell an die Spitze, ging schon gut 400 Meter vor dem Ziel nach vorne. Von da an war die Frage nach der Siegerin so gut wie beantwortet, denn Imagery kam nicht weiter, Samba Brazil fiel zurück, und von hinten kam auch nicht mehr viel.

So war es letztlich Salominas Trainingsgefährtin Nymphea, die in dem mit 400.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen über 2200 Meter dreieinhalb Längen hinter ihr den Ehrenplatz belegte. Dritte wurde die von weit hinten gut endende Waldtraut, hinter der mit Rock Your Life und High Heat Außenseiterinnen auf den nächsten Plätzen landeten.

Die neben Salomina am höchsten gehandelten Stuten gingen dagegen allesamt leer aus. Wilddrossel (’sie ist nicht schlecht gelaufen, kam aber wie befürchtet nicht so gut mit der wendigen Bahn zurecht‘, so Markus Klug) wurde Sechste, Imagery landete auf dem siebten Rang, Monami wurde Achte, und Sworn Sold, die nie im Rennen war (‚ich habe keine Erklärung‘, so Trainer Waldemar Hickst) kam als Zehnte über die Linie.

Groß war die Freude natürlich bei Siegtrainer Peter Schiergen. ‚Ich hatte imemr gesagt, dass sie meine beste Dreijährige ist. Es lief alles nach Plan, ich hatte viel Vertrauen in sie. Auch Nymphea ist gut gelaufen‘, so Peter Schiergen (Video ansehen).

Was nun genau mit Salomina passiert, ist noch nicht klar. Gerüchten zufolge könnte sie auch im Prix de l’Arc de Triomphe starten.

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