Schiergen auf Japan-Trip: Diana-Siegerin und Weltstar Equinox besucht

Große Ehre für Dennis Schiergen im Land der aufgehenden Sonne! Der Ex-Jockey genießt aktuell seinen Urlaub in Japan. Doch ganz ohne Galopprennsport geht es natürlich auch im Urlaub nicht. Schiergen nutzte die Reise für einen ganz besonderen Abstecher. Er besuchte die weltberühmte Shadai Stallion Station der Familie Yoshid. Das legendäre Gestüt gilt als absolutes Nonplusultra der weltweiten Vollblutzucht und beheimatet ein Imperium von absoluten Ausnahme-Hengsten.

Dort traf Schiergen auf eine ganz alte Bekannte aus der Heimat. Keine Geringere als Salomina stand plötzlich vor ihm. Die Lomitas-Tochter gewann 2012 für das Gestüt Bona den Preis der Diana in Düsseldorf. Damals saß Filip Minarik im Sattel, trainiert wurde die Stute von Dennis‘ Vater Peter Schiergen. Kurz nach ihrem klassischen Triumph wechselte Salomina in den Besitz von Katsumi Yoshida nach Japan. Mittlerweile ist die einstige Diana-Königin ein echtes Zuchtjuwel im fernen Osten. Sie brachte unter anderem den Gruppe 1-Sieger Salios, die Top-Stute Salacia sowie die aktuelle Gruppe 2-Siegerin Safira.

Und auch die Zukunft verspricht Großes: Aktuell führt Salomina ein Fohlen des ungeschlagenen japanischen Triple-Crown-Siegers Contrail bei Fuß und ist bereits wieder tragend von keinem Geringeren als Kitasan Black – dem Vater von Weltstar Equinox!

Ein weiteres Highlight wartete im Hengststall auf den prominenten deutschen Gast. Schiergen durfte genau diesen Superstar Equinox hautnah erleben. Der Kitasan Black-Sohn galt bis zu seinem Deckhengst-Wechsel als das beste Rennpferd der Welt. Aktuell ist er bei den Yoshidas für eine astronomische Decktaxe von 25 Millionen Yen aufgestellt – das sind umgerechnet rund 150.000 Euro pro Sprung.

Dennis Schiergen zeigte sich nach seinem Rundgang sichtlich beeindruckt von dem japanischen Mega-Gestüt: „Die Northern Farm und Shadai Stallion Station zu besuchen war ein einmaliges Erlebnis. Wir durften die Fohlen, Mutterstuten, das Pre-Training und die Deckhengste besichtigen. Man hat man jahrzehntelanger Arbeit die idealen Bedingungen geschaffen und ein wahres Rennsportimperium geschaffen. Wir sind der Familie Yoshida und ihrem Team sehr dankbar für die letzten beiden Tage.“

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