Was für ein Pferd, was für eine Form, was für eine Bilanz! Bei seinem 36. Start in einem Grupperennen kam der von Andreas Suborics für den Stall Ad Episas trainierte Best Lightning am Sonntag in Dortmund zu seinem sechsten Gruppesieg. Geritten von Benjamin Marie, wurde der achtjährige Sidestep-Sohn im 37. Großen Preis der Wirtschaft seiner Rolle als 2,0:1-Favorit vollauf gerecht, und siegte mit eineinviertel Längen Vorsprung gegen Marcel Weiß‘ Petit Marin (Sibylle Vogt), dessen Trainingsgefährte Stingray (Enzo Crublet) Platz drei belegte.
Es war der dritte Sieg von Best Lightning in diesem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 1800 Meter. Das hatte zuvor noch kein Pferd geschafft. (Potemkin, War Blade, Banyumanik, Kamiros II und Wladimir gewannen jeweils zweimal). Mit seinem sechsten Gruppetreffer schrieb der Hengst nun also auch ein Stück Turfgeschichte.
Unterwegs hatte man Best Lightning zunächst wie üblich am Ende des Feldes gesehen. Um das Tempo machte sich der Außenseiter First Constitution verdient, der am Ende Rang vier belegte. Hinter diesem lag der Dreijährige Sonic Boom auf dem zweiten Platz vor Eagle Emblem, dahinter dann das Weiß-Duo vor Best Lightning.
In der Zielgeraden konnte sich First Constitution zunächst noch gegen Sonic Boom verteidigen, doch dann traten die Favoriten auf den Plan und es kam zum nicht unerwarteten Duell zwischen Best Lightning und Petit Marin. Dieser fühlte dem Favoriten zwar an der Innenseite richtig auf den Zahn, doch Best Lightning wusste die Antwort und kam schließlich zu einem sicheren Sieg.
„Er ist wie ein alter Wein, wird immer besser. Er ist unglaublich. Wir hatten ein gutes Rennen, aber es ist nicht schwer zu gewinnen, wenn Du das beste Pferd hast“, so Siegjockey Benjamin Marie nach dem Rennen. „Alles was mit ihm in diesem Jahr passiert, ist ein Traum. Benjamin hat ihn gut vorgetragen. Petit Marin war ein starker Gegner, damit haben wir schon gerechnet, aber am Ende hat er ihn sicher in den Griff bekommen. Er hat im Alter von acht Jahren jetzt seine höchste Handicapmarke. Wir wollen für ihn einen Platz als Deckhengst finden“, so Andreas Suborics nach dem Sieg seines Schützlings.












