Park Wiedinger Top-Start und ein fester Jockey für Sammarco

Die grüne Saison ist noch recht jung, doch für den amtierenden Besitzer- und Züchter-Champion Helmut von Finck (Gestüt Park Wiedingen) hielt das Jahr schon zwei echte Highlights bereit.

So lief der Handicapper des Jahres 2022, Western Soldier, in der Kalkmann Frühjahrs-Meile bei seiner Gruppe-Premiere platziert, sein rechter Bruder Winning Spirit gewann am Sonntag den Premio Emanuele Filiberto (LR). „Das ist schon ziemlich stark, dass die ersten vier Produkte aus der Wamika alle Black Type geholt haben. Davor waren es Whispering Angel und Wangari“, so Helmut von Finck am Montag zur Sport-Welt.

„Wir haben in Western Soldier immer ein besseres Pferd gesehen haben und es freut mich, dass es sich nun bewahrheitet hat. In Düsseldorf musste er noch um ein anderes Pferd herum. Zehn Meter weiter und er hätte gewonnen. Aber er hat gezeigt, dass er zu den besten Meilern gehört“, sagt von Finck über den in seinem Besitz stehende Soldier Hollow-Sohn, während Winning Spirit für Liberty Racing 2021 läuft.

„Toll, dass wir ihnen ein solches Pferd verkaufen konnten“, freut sich der Züchter für die Besitzer. Beide Pferde werden von Peter Schiergen trainiert.

Der Asterblüte-Coach betreut in Köln aber auch den großen Star des Gestüts Park Wiedingen: Den Derby- und Dallmayr-Preis-Sieger Sammarco. Und hier hat Helmut von Finck eine interessante Neuigkeit zu vermelden, denn man hat sich für einen Jockey entschieden, der den Camelot-Sohn in diesem Jahr reiten wird.

„In Absprache mit dem Asterblüte-Stall haben wir uns für Adrie de Vries entschieden, weil wir einfach Planungssicherheit brauchen“, erklärt von Finck. „Damit haben wir für Sammarcos Vierjährigen-Kampagne einen erfahrenen Jockey, der in Absprache mit dem Schiergen-Stall auch in der Arbeit reiten wird.“

Erstmals wird man Sammarco in diesem Jahr in Iffezheim im Großen Preis der Badischen Wirtschaft am Start sehen. „Plan A ist immer noch der Arc“, berichtet Helmut von Finck. „Nach Baden soll es nach Hamburg gehen und dann über den Großen Preis von Baden nach Frankreich. Vielleicht aber auch noch einmal München, weil es ihm da recht gut gefallen hat.“ Und Plan B? „Je nach dem, wie er performt, könnte man auch über 2000 Meter weitermachen oder wieder in den Preis von Europa gehen.“

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