Zahl der Besitzer und Zuchtstuten rückläufig

Neben einigen positiven Trends, die aus den Kennzahlen des Jahres 2022 zu entnehmen sind, zeichnen sich in anderen Bereichen negative Tendenzen. So berichtet Deutscher Galopp am Dienstag vom Rückgang bei den Besitzern.Die Anzahl ist weiterhin leicht rückläufig“, heißt es. In Zahlen ausgedrückt: 889 aus 2022 stehen 937 in 2021 gegenüber. Auch demzufolge ist die durchschnittliche Anzahl der Pferde im Training (2.210) im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen (2.289).

Stabil geblieben ist die Zahl der Berufsrennreiter/innen (55 gegenüber 56 in 2021) und der Amateurrennreiter/innen (61 gegenüber 58 in 2021) sowie die der Besitzertrainer/innen (156 gegenüber 158 in 2021), während die Zahl der Berufstrainer/innen auf 81 sank (89 in 2021).

Die Anzahl der Zuchtstuten ist weiter zurückgegangen. Wurden 2021 noch 1.290 Stuten im Gestütsbuch geführt, so waren im Jahr 2022 lediglich 1.250 Zuchtstuten registriert. Dementsprechend sind auch die Fohlengeburten auf 677 gesunken (723 in 2021). Die Anzahl der aktiven Züchter/innen reduzierte sich auf 450 (465 in 2021). Erfreulich ist, dass die Anzahl der Deckhengste gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben ist (42 gegenüber 43 in 2021).

„Obwohl wir in 2022 wieder mehr Rennpreise und Prämien als in den vergangenen zwei Jahren ausgeschüttet haben, haben wir erneut Besitzer/innen und Züchter/innen verloren. Wir müssen dieser Entwicklung, die sicherlich durch die Corona-Pandemie noch beschleunigt wurde, energisch entgegentreten. Ein wichtiges Signal in diesem Zusammenhang ist, dass mit Torquator Tasso ein Aushängeschild der deutschen Vollblutzucht im heimischen Gestüt Auenquelle aufgestellt wurde“, so Daniel Krüger, der Geschäftsführer von Deutscher Galopp.

 

 

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