The Revenant machts – Ausländer auf den ersten vier Plätzen

Die Serie an Auslandserfolgen in deutschen Grupperennen geht weiter. Mit der 41. Badener Meile powered by Geldermann Privatsektkellerei (Gr.II/70.000 Euro) wurde am Donnerstag das erste Grupperennen des Frühjahrsmeetings entschieden. Schon im Vorfeld war klar, dass es für die fünf hierzulande trainierten Pferde gegen vier, teils äußerst starke, ausländische Gäste so richtig schwer werden würde.

Zwei der vier Ausländer waren zu zweistelligen Quote notiert, alle anderen lagen darüber. Und so kam es wie es kommen musste, denn mit The Revenant triumphierte dann schließlich auch einer der beiden favorisierten Gäste. Der vierjährige Dubawi-Sohn sicherte sich mit einem riesigen Schlussakkord die Meilenprüfung und das obwohl der Start alles andere als optimal verlief. Genau wie Volfango (Fabrice Vermeulen) fanden sich beide erst einmal am Schluss des Feldes wieder. Optimal verlief hingegen der Start von Bahnspezialist Palace Prince. Filip Minarik zog mit ihm gleich an die Spitze und versuchte dann auch in offensivem Stil einige Meter zwischen sich und das restliche Feld zu bringen. Gut dabei war auch der gleich der 2,3:1-Favorit der Prüfung Imaging aus dem Stall von Dermot Weld und Degas (Markus Klug).

So machte sich das Feld dann in Richtung der Entscheidung. In der Zielgeraden kämpfte Palace Prince dann wacker, wurde dann aber Mitte der Geraden nach und nach von den Gästen gestellt. Den stärksten Eindruck machte der irische Gast Imaging unter Oisin Orr. Viel sprach für den ersten Erfolg von Khalid Abdullah in Deutschland nach 27 Jahren. Doch dann kamen die Franzosen. Und wie! The Revenant (Francis-Henri Graffard) war gemeinsam mit Go To Hollywood der auffälligste Angreifer. Am stärksten war dann schließlich Ersterer. Der Seriensieger unter Ronan Thomas schnappte sich die mit 70.000 Euro dotierte Prüfung. Der vierjährige Wallach des Super-Deckhengstes Dubawi konnte sich damit den siebten Karrieretreffer sichern und schnappte sich dabei  seinen ersten Gruppe II-Sieg. Für The Revenant gab es 3,2:1 am Toto.

Auf den Plätzen folgte Imaging noch vor  Go To Hollywood (Yann Barberot), denn der Ire kämpfte gegen sich zurück. Vierter wurde Dutch Art-Sohn Volfango. Damit waren die ersten vier Pferde allesamt aus dem Ausland angereist. Dem wacker kämpfenden Palace Prince blieb  auf der Lieblingsrennbahn wenigstens noch Rang Fünf und damit die Auszeichung als bester Deutscher. Die Dreierwette mit den Gästen zahlte 27:1 und war wohl von vielen so erwartet worden.

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