Mare Australis guter Dritter im Prix d’Harcourt

Mit dem Prix d’Harcourt stand am Sonntag in Longchamp das erste Gruppe II-Rennen der französischen Saison auf dem Programm. Sechs Pferde kamen in der mit 130.000 Euro dotierten 2000 Meter-Prüfung an den Start, darunter auch der Schlenderhaner Mare Australis (Olivier Peslier) aus dem Stall von Trainer Andre Fabre, und der Sieger des letztjährigen Großen Dallmayr-Preises, Skalleti.

Letztgenannter hatte das Rennen vor einem Jahr gegen Mare Australis gewonnen. Und nach seinem dritten Platz beim Saisondebüt im Prix Exbury in Saint-Cloud ging der Schimmel aus dem Stall von Trainer Jerome Reynier unter Maxime Guyon als 2,0:1-Favorit ins Rennen.

Und das Favoritengeld brachte der siebenjährige Wallach dann auch leicht nach Hause, als er nach einem Rennen aus der Reserve mit einer dreiviertel Länge Vorsprung gegen den letztjährigen Champion Stakes-Sieger Sealiway (Francis-Henri Graffard/Mickael Barzalona) gewann. Einen Kopf zurück kam Mare Australis auf den dritten Platz, knapp vor Andreas Schütz’ Dawn Intello und dem zweiten Fabre-Starter, Mr de Pourceaugnac.

Mare Australis, der aus einer Pause von elf Monaten kam, hatte lange die Spitze inne gehabt, und bis zur 300 Meter-Marke geführt. Dann wurde er von Dawn Intello passiert, der sich aber nicht von dem Schlenderhaner lösen konnte. Beide wurden am Ende dann noch von Skalleti und Sealiway überlaufen, und Mare Australis kämpfte sich an Dawn Intello vorbei noch zum dritten Geld. Nach der langen Auszeit war das eine gute Leistung des Schlenderhaners.

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