Global Storm besiegt Karpino-Verwandten

Mit dem Dubai City Of Gold der Gruppe II begann der Super Saturday in Meydan auch für die englischen Vollblüter.

Eigentlich hätte der dreifache Gruppe I-Sieger Rebel’s Romance in der mit 250.000 Dollar dotierten 2410 Meter-Prüfung sein Saisondebüt geben sollen, doch der Godolphin-Star wurde Mitte der Woche abgemeldet. Dennoch hatte Godolphin ein starkes Team zusammen und sollte am Ende auch Eins-Zwei sein. Doch es war nicht der favorisierte und von Charlie Appleby trainierte Kemari, der in Godolphins erster Farbe unterwegs war, sondern sein aus einer Pause seit September 2022 kommender Stall- und Trainingsgefährte Global Storm (4,3), der unter William Buick an der Spitze immer wieder zulegen konnte. Zwar hatte Kemari einen starken Moment, zog unter James Doyle aber nicht ganz durch. Rang drei ging hinter dem Godolphin-Duo an Daramethos. Auf Rang vier zeigte der von Adrie de Vries gerittene lange Außenseiter Rakeez (Stand 101:1) eine ganz starke Leistung. Siegjockey William Buick war ursprünglich für den Ritt auf Rebel’s Romance vorgesehen. Wohl dem, der einfach auf ein anderes Klasse-Pferd wechseln kann.

Der zweitplatzierte Kemari entstammt im Übrigen derselben Familie, wie der von der Stiftung Gestüt Fährhof gezogene Karpino, der 2015 das klassische Mehl-Mülhens-Rennen gewinnen konnte. Kemaris und Karpinos Mütter sind Halbschwestern.

 

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