Für einen echten Toto-Schocker sorgte Trainer Markus Münch zum Auftakt des Mittwoch-Renntages in Chantilly, ausgetragen auf der Grasbahn.
Zur Quote von 59,7:1 siegte der Iffraaj-Sohn Reshabar für Münch und Besitzer Erich Schwaiger, verwies nach 1600 Metern des Prix du Belvédère den 1,5:1-Favoriten Celestin auf Rang zwei.
Dieser Dabirsim-Sohn ist die klassische Hoffnung von Besitzer Simon Springer für die Poule d’Essai des Poulains, die 2000 Guineas in Frankreich. Bei drei Starts hatte er vorher zweimal gewonnen, nun gab es beim vierten Auftritt den zweiten zweiten Platz in der Karriere.
Reshabar war als siegloses Pferd an den Start gegangen und im Achterfeld der größte Außenseiter. Unter Jockey Tony Piccone kam er nun völlig ungefährdet zu seinem ersten Sieg.
Rang drei ging an den Godolphin-Galopper Winwood, einen aus Brümmerhofer Zucht stammenden Verterter der erfolgreichen W-Linie. Winwood absolvierte für Andre Fabre seinen zweiten Start, kam nach Rang sechs beim Debüt Ende Juli 2019 nun zu seiner ersten Platzierung. Er hatte auf der BBAG Jährlingsauktion 280.000 Euro gekostet.