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Derbysieger Kris Kins' King George-Auftritt ist fraglich

Ob Englands amtierender Derby-Sieger Kris Kin am übernächsten Samstag in den King George VI and Queen Elizabeth Diamond Stakes seinen ersten Auftritt nach dem Epsom-Triumph hat, steht noch in den Sternen. Seine engste Umgebung liebäugelt stark mit einem Start in dieser mit sage und schreibe 750.000 Pfund dotierten Gruppe I-Prüfung.

Doch wird das Wetter die alles entscheidende Rolle spielen. Joe Mercer, Racing-Manager von Kris Kins Besitzer Saeed Suhail, sprach es klipp und klar aus: „Wir hoffen auf Regen und wir benötigen ihn auch“, gab er zu verstehen. Derzeit ist die Bodenangabe auf den englischen Bahnen meist „good to firm“, das Geläuf neigt bereits zur Festigkeit.

Über eine Nachnenung von 90.000 Pfund war Kris Kin erst auf dem letzten Drücker ins Derby-Feld gerückt, doch rechtfertigte der von Michael Stoute trainierte Kris S-Sohn mit einem Sieg im Blue Riband die üppige Investition. Kieren Fallon bekam nach dem Sieg mit Kris Kin die absolut besten Noten verliehen.

Die englischen Buchmacher bieten für die „King George“ den irischen Derby-Sieger Alamshar am kürzesten an. Aga Khans von John Oxx trainierter Dalakhani-Bezwinger wird im Schnitt für 38:10 auf Sieg angeboten. Es folgen Kris Kin und der Vorjahreszweite Nayef (55:10) sowie Eclipse-Sieger Falbrav (80:10). Die Kurse von Sulamani, der im Grand Prix de Saint-Cloud enttäuschte, reichen von 70-110:10 auf Sieg.

(18.07.2003)