Sch?tz-Hattrick auf dem Grafenberg: 3 Champion-Siege

Der Schütz-Express rollte am Mittwoch auf der Galopprennbahn in Düsseldorf. Der Kölner Championtrainer gewann zwischen 15:30 Uhr und 16:34 Uhr die ersten drei Rennen des Tages und verzeichnete dabei eine 100 Prozent-Ausbeute am Wochenrenntag auf dem Grafenberg. Drei Schütz-Pferde hatten am Mittag den Transporter in Richtung Düsseldorf betreten, alle drei wurden zu Siegern.

Anzilleros Arc-Traum geht weiter: Bereit für die Sensation

Es wird das wichtigste Rennen seines Galopper-Lebens werden. Das Rennen schlechthin. Zwar weiß Anzillero kaum, welche Boxen sich in Paris öffnen, doch sein Team weiß es dafür umso besser: die Boxen des Prix de l`Arc de Triomphe. Die Boxen des wichtigsten Pferderennens des Kontinents. Und für den Arc laufen die Vorbereitungen in Frankfurt auf Hochtouren. Am Dienstag Morgen ist Anzillero seine Abschlußarbeit für das Gruppe I-Rennen im Bois de Boulogne gegangen. Zur vollen Zufriedenheit seiner Umgebung.

Noroit bereit für Gruppe I-Sieg: Nachnennung für Mailand

Nach Noroits Sieg im EuropaChampionat in Frankfurt war die Turfwelt noch skeptisch gewesen: Wie gut ist dieses Pferd wirklich? Sollte die Demonstration am Main (Noroit canterte Street Poker und Tareno förmlich ab) nur eine Eintagsfliege gewesen sein? Am Sonntag bewies der Münchner Hengst das Gegenteil, zeigte im Preis von Europa noch einmal eine Steigerung und wäre mit ein wenig weniger Pech wohl auf jeden Fall Zweiter geworden.

Youngster-Jagd auf großes Geld: Next Desert gegen 10

Am Samstag öffnen sich in Wambel um 17.00 Uhr zum 13. Mal die Boxen des Dortmunder Auktionsrennens. Und um kurz nach 5 ist einer der elf Youngster zum Großverdiener avanciert, hat dann auf einen Schlag 162.000 Mark verdient. So viel gibt es nämlich für das erfolgreiche Pferd in dem Examen über 1400 Meter für den Sieger zu verdienen. Insgesamt geht es in Dortmund im Großen Preis der Dortmunder Stadtwerke um satte 300.000 Mark.

Richter-OP gut verlaufen: 4 Wo. Pause für 'Mr.Salonblue'

Die Operation von Norman Richter nach seinem Schlüsselbeinbruch ist im Agatha-Krankenhaus von Köln gut verlaufen. Zwar leidet Richter selbst derzeit noch an stärkeren Schmerzen, doch gilt auch zwei Tage nach seinem schweren Sturz der erste Gedanke den Vierbeinern: 'Die Ärzte haben gesagt, dass es wohl vier Wochen dauern wird. Ich möchte aber eigentlich schon wieder in zwei bis drei Wochen auf dem Pferd sitzen.' Und wie geht es aktuell? Richter dazu: 'Seelisch geht es mir schon wieder sehr gut. Nur die Schulter schmerzt noch.'

Siegt die Gerechtigkeit? Gute Proudwings-Abschlußarbeit

Am Samstag steht die fünfjährige Stute Proudwings 'vor dem wichtigsten Rennen ihres Lebens'. So formuliert es zumindest Trainer Ralf Suerland. Und er hat Recht. Denn mit den Queen Elizabeth II Stakes steht Europas wohl wichtigstes Meilenrennen auf dem Programm. Europas wichtigstes Meilenrennen für Deutschlands beste Meilerin. Am Montag Morgen absolvierte Proudwings ihre Abschlußarbeit für das Gruppe I-Rennen in Ascot.

Der Mayer-Dreier in M?nchen: Erfolgstag f?r Trainerin

Jutta Mayer war die Frau des Tages beim Dienstag-Renntag in München-Riem. Die Trainerin, die vor Ort trainiert, schnappte sich bei teilweise strömendem Regen drei Siege. Day by Day machte gleich im ersten Rennen den Anfang, es folgte Good Reputation. Bei diesen beiden Siegen saß Filip Minarik (unser Foto) im Sattel, für den sich der Ausflug an die Isar damit auch lohnte. Den Mayer-Dreier des Tages machte Allemond im siebten Rennen perfekt, geritten von Arnaud Bouleau.

Tag nach dem Sturz: Gehirnerschütterung und Zahn weg!

Am Morgen nach dem dramatischen Sturz des Derbysiegers Boreal im Preis von Europa gibt es die ersten Diagnosen aus Weidenpesch. 'Boreal hat sich eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen', teilt Trainer Peter Schiergen während der Morgenarbeit mit. Zudem hat der Hengst auch noch einen Eckzahn verloren, blutete daher aus dem Mund. Pferde wechseln ihre Zähne eigentlich im Alter von 2 1/2 und 4 1/2 Jahren. Boreal hat unfreiwillig ein wenig früher damit begonnen. Dieser Schönheitsfehler wird aber wohl das kleinste Übel sein.

Zukunft weiter offen: Quinn fehlt bei der Morgenarbeit

Man hat den Jockey am Montag morgen am Stall Asterblüte in Weidenpesch vermisst. Jimmy Quinn tauchte am Tag nach dem Preis von Europa nicht an seinem angestammten Arbeitsplatz auf. Warum, das wusste keiner so recht zu deuten im Quartier von Peter Schiergen. Peter Schiergen nicht und auch Gebhard Apelt nicht, Schlenderhans Gestütsleiter.

Quinn aufgetaucht! Am Dienstag Morgen wieder im Sattel

Die erste Stadtwald-Vollblut-Auktion neigte sich gerade dem Ende zu, als bei Trainer Peter Schiergen das Telefon schellte. Doch dieser hat eigentlich keine Zeit, den Anruf entgegen zu nehmen. Im Ring wird nämlich genau im selben Moment Katalognummer 100 vorgeführt. Und den Lomitas-Sohn All Star hat Schiergen schließlich selbst gezogen. Daher nur ein kurzes Gespräch. Dabei war am anderen Ende der Leitung Jockey Jimmy Quinn.

Asien-Wochen können kommen: Subi & Starke mit Lizenz

Für Andreas Suborics und Andrasch Starke war es eigentlich nur reine Formsache gewesen. Denn schon als die beiden ihren Antrag in Hong Kong auf eine Gastlizenz einreichten, war wohl jedem klar, dass man die beiden 'deutschen' im fernen Osten mit offenen Armen empfangen würde. Der eine hatte schließlich im letzten Jahr bereits sein Können auf den Bahnen Happy Valley und Sha Tin unter Beweis gestellt und der zweite hat in diesem Jahr bereits zwei Gruppe I-Rennen in Asien für sich entschieden.

Bedford Set & Helfenbein sind Schwarzgold-Sieger

Wer am Samstag abend noch GaloppOnline gelesen hatte, dürfte am Sonntag nach dem Schwarzgold-Rennen den Auszahlschalter aufgesucht haben. Denn Horst Steinmetz, so teilte er am Samstag nach seinem 600. Karrieresieg mit Wild Seed mit, hat noch gewaltigen Mumm auf seine Stute Bedford Set. „Dieses Kapitel ist noch nicht abgeschlossen“, so der Trainer.

Suborics schlägt wieder zu: Sensationstreffer mit Denaro

Mit dem Einlauf im Preis des Bankhauses Sal. Oppenheim hatte vorher so recht keiner gerechnet. 269:10 auf Sieg dokumentieren die Außenseiter-Rolle des erfolgreichen Vierbeiners. Dieser ist Aushängeschild des Stalles Jenny, erster Gruppesieger für Beesitzer Gerd Zimmermann. 'In Frankfurt war ich schon einmal ganz knapp an einem Gruppesieg dran und heute hat es dann geklaptt', beschreibt der Besitzer seine Gefühle nach dem Gruppe II-Rennen. Der, der diese Gefühle möglich machte, heißt Denaro. 86.000 Mark galoppierte Denaro auf das Konto des Stalles Jenny.

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