Sachsenpreis mit Starbesetzung: Abalon, Diamante & Co

Der BMW Sachsen-Preis, ein zum 48. Mal ausgetragenes Listenrennen über den Weg von 2000 Metern, hat am kommenden Sonntag eine für Listenverhältnisse wahre Starbesetzung erhalten. Am Start sind allein drei letztjährige Derbystarter. Dotiert mit 100.000 DM, wird das Rennen um 17.00 Uhr gestartet werden und damit 10 Minuten nach dem Union-Highlight im Weidenpescher Park.

Das kleine Derby: Sabiango vs Tareno, Goethe & Co

Im letzten Jahr hatte Manfred Chapman nach der Union 'Network fährt nach Hamburg' durch das Mikrofon der Kölner Rennbahn verkündet. Letztendlich sollten vor Jahresfrist dann aber vier Starter des Gruppe II-Rennens im Derby laufen. Anzillero, Indian Ruby, Diamante und eben Network.

Dresdner Derbytest: Wellington Hall fordert Pryor

Am kommenden Samstag geht es im Grossen Radeberger Pilsner Preis um einige der letzten Derbytickets. In dem Aufgebot von 9 Pferden kommen allerdings nur zwei Kandidaten für das Blaue Band in Horn in Betracht. Denn sowohl Pryor als auch Wellington Hall wollen noch auf den Zug in Richtung Hamburg aufspringen. Die Klasse hätte vielleicht auch der Horwart-Hengst Sambaking, doch hat man den Lando-Sohn nicht mit einer Nennung für Hamburg versehen.

Schweizer Derby: Peter Schiergen schickt Simoun

Im Schweizer Derby wird Peter Schiergen wohl den Ullmann-Hengst Simoun satteln, oder besser gesagt satteln lassen. Der Kölner Trainer wird am 24. Juni, an welchem das Schweizer Derby ausgetragen wird, bei Catella in Hamburg verweilen. Dort wird auch Jockey Jimmy Quinn engagiert sein.

Globetrotter Caitano meldet sich im Hansa-Preis zurück

Nun ist es amtlich. Globetrotter Caitano wird sich im Idee Hansa Preis in Hamburg in die Galopperszene zurückmelden. Das gab am Dienstag Abend Trainer Andreas Schütz bekannt. Der mittlerweile 7jährige Hengst gewann das Rennen bereits vor zwei Jahren. Damals spielte Caitano mit seinen Gegnern Katz und Maus, wie Rennbahkommentator Manfred Chapman zu formulieren wußte.

Schiergen verpflichtet Spitzenjockey Reid für Boreal

Den Borgia-Bruder Boreal wird am Sonntag in der Union kein Geringerer als der englische Spitzenjockey John Reid steuern. Nachdem man im Lager von Peter Schiergen an mehreren europäischen Spitzenreitern interessiert war, wurde man sich am späten Dienstag Nachmittag mit John Reid einig.

Münchner Entscheidung: Schiergen-Team legt Protest ein

Am Dienstag Morgen hat man im Lager von Peter Schiergen nun auch offiziell beim Direktorium Protest gegen die Diesqualifikation von Zöllner im Müller-Brot Preis eingelegt. Das teilte uns der Kölner Trainer am Mittag mit. Auch einen Tag nach dem Rennen ist sich Schiergen sicher, daß die Behinderung von Royal Dragon durch Zöllner am Pfingstmontag nicht rennentscheidend war.

Cheirokratie & Blue Baloo erst wieder im Derby am Start

Die beiden 'Schützlinge' Cheirokratie und Blue Baloo werden erst wieder im BMW Deutschen Derby an den Start kommen und bis zur wichtigsten Galopperprüfung des Landes kein Rennen mehr absolvieren. Sowohl Blue Baloo, als auch der Winterfavorit Cheirokratie laborierten an leichten gesundheitlichen Problemen, peilen laut ihrem Trainer Andreas Schütz das Blaue Band in Hamburg aber fest an.

Meile: Super-Quinn und Terek schlagen Huambo & Co

Nach anfänglichen Startproblemen ist Jockey Jimmy Quinn jetzt richtig auf Touren gekommen. Der Engländer gewinnt derzeit ein Rennen nach dem anderen, fährt einen Erfolg nach dem nächsten ein. Erst am Samstag hatte Quinn für Peter Schiergen auf dem Düsseldorfer Grafenberg 3 Rennen gewonnen. Am Pfingstmontag war dann auch im Süden Jimmy Quinn-Time. Schauplatz: München Riem.

Faberger-Schwester Filippa schlägt Auenqueller Doppel

Wer die Pedigrees der Teilnehmerinnen des TNT-Cups in Köln genau studiert hatte, fand eine Vollschwester eines Gruppe I Siegers. Denn keine Geringere als die kleine Schwester des in Mailand auf Gruppe I Ebene erfolgreichen Faberger setzte zu ihrem zweiten Lebenstreffer an. In den Farben des Gestüts Etzean gewann die Dashing Blade-Tochter das mit 41.000 DM dotierte Hauptereignis in der Domstadt zu einer Quote von 36:10. Niederkämpfen musste sie bei ihrem dritten Lebensstart die Auenquellerinen Golden Meadow und Oriental Pearl.

Drachentöter Zöllner disqualifiziert: Royal Dragon siegt

Kurz nach dem Müller-Brot Preis in München dachte man im Rund der zahlreichen Besucher in Riem, dass ein Drachentöter gefunden wäre. Zöllner hatte den Drachen Royal Dragon besiegt. Zumindest konnte man diesen Eindruck für wenige Minuten gewinnen. Doch wer genau hingesehen hatte bemerkte, dass Zöllner den Danehill-Sohn touchierte und nicht ganz gerade blieb. Diese Behinderung war für die Stewards Grund genug Zöllner von seinem Thron zu stürzen und Royal Dragon zum Sieger des mit 100.000 DM dotierten Gruppe II Rennens zu küren.

Sensation im Stutenderby: Löwes Silvester Lady siegt

Im letzten Jahr gab es nach dem Sieg von Puntilla mit 163:10 die höchste Siegquote des Stutenderbys seit über 10 Jahren. Diese wurde am Pfingstsonntag um weitere 40 Punkte getoppt. Denn nach 2200 Metern war eine Riesen-Sensation perfekt. Siegerin im Deutschen Stutenderby 2001 auf dem Mülheimer Raffelberg wurde die Stute Silvester Lady.

Nur Godolphin besser: Meiler Up And Away Zweiter

Einen sehr guten zweiten Platz hat am Samstag der von Erika Mäder trainierte Up And Away erzielt. Auf der Galopprennbahn in Chantilly belegte der mittlerweile 7jährige Wallach unter Lennart Hammer-Hansen den Ehrenplatz in einem Gruppe III Rennen über die Meile. Mit am Start im Prix du Chemin de Fer du Nord war auch die deutsche Stute Proudwings gewesen. Die Gruppesiegerin kam nach einem sehr unglücklichen Rennverlauf aber nicht über Platz acht hinaus.

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