Favorit State Man gibt sich im Champion Hurdle keine Blöße

Das Highlight am ersten Tag des Cheltenham Festivals war am Dienstag das Champion Hurdle. Das mit 465.750 Pfund dotierte 3300 Meter-Rennen wurde zwar ohne den Vorjahressieger und klaren Voraus-Favoriten Constitution Hill gelaufen, da der Schützling von Nicky Henderson gesundheitsbedingt passen musste, aber mit Willie Mullins’ State Man hatte die Gruppe I-Prüfung dennoch einen haushohen Favoriten.

Der Doctor Dino-Sohn, der im vergangenen Jahr hinter Constitution Hill den zweiten Platz in dieser Prüfung belegt hatte, stand 1,4:1, als das achtköpfige Feld für das Hürden-Highlight auf die Reise ging.

Und der von Paul Townend gerittene Seriensieger wurde seiner Favoritenrolle auch gerecht, wenngleich es am Ende gegen den von Gordon Elliott trainierten zweiten Favoriten Irish Point (Jack Kennedy) am Ende keine Gala war. Unterwegs lag der spätere Sieger an vierter/fünfter Stelle im vom Oldie Not So Sleepy vor dem von Dr. Christoph Berglar gezogenen Neoman Lion angeführten Rennen.

Als es in die Zielgerade hinein ging, hatte sich die Situation aber schon verändert, Irish Point war nach vorne gezogen und State Man setzte nach. Noch vor dem letzten Hindernis ging der Favorit nach vorne und hielt bis zur Linie einen Vorteil von eineinviertel Längen. Platz drei belegte Nicky Hendersons Luccia (James Bowen), der vom Gestüt Görlsdorf gezogene Außenseiter Colonel Mustard belegte den fünften Platz, Neoman Lion ließ in der Schlussphase nach und kam als Sechster über die Linie.

“Ich hätte ihn unterwegs lieber weiter vorne gesehen, aber wenn der Jockey Selbstvertrauen hat, dann kann man es auch so machen”, so Willie Mullins, für den es der fünfte Erfolg im Champion Hurdle war, das Paul Townend zum ersten Mal gewann.

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