Es war ein ganz großer Tag für Peter Schiergen (Foto) und seinen Stalljockey Andrasch Starke in den Rennen für den Derby-Jahrgang: Drei der vier Rennen für die Dreijährigen wanderten in dieses Kölner Quartier, wobei Andrasch Starke nach seiner Rückkehr aus Japan gleich die ersten beiden Prüfungen von der Spitze aus sehr sicher gewinnen konnte.
Den Anfang machte Artemisia aus dem Stall Nizza über 1700 Meter, die nach zwei zweiten Plätzen im Vorjahr als 21:10 Mitfavoritin den ebenfalls sehr hoch eingeschätzten Commander Kirk aus dem Stall von Andreas Löwe mit vier Längen klar schlagen konnte. Dritter wurde Seewolf.
Stehvermögen wurde eine halbe Stunde später verlangt und hier war das Gespann Starke / Schiergen wieder vorne, als sich der Fuchs Empoli aus dem Gestüt Ebbesloh sicher mit einer dreiviertel Länge Vorsprung gegen den hocheingeschätzten Hengst Ay No Digas aus dem Quartier von Waldemar Hickst durchsetzen konnte. Der sträflich unterschätzte Arrabiato machte als Drtter den Triumph von Peter Schiergen komplett. Der Favorit Saint and Sinner lag zwar immer im Fahrwasser des Siegers Empoli, konnte dann in der entscheidenden Phase nicht zulegen und wurde Fünfter.
Zwischen den Erfolgen von Artemisia und Empoli wollte auch Filip Minarik für Peter Schiergen nicht zurück stehen. Denn in Hoppegarten kam Stiftung Gestüt Fährhofs Quijano-Verwandte Quilita zu einem lockeren Sieg gegen Lumumba (Waldemar Hickst) und die Favoritin Antonella (Andreas Wöhler).
Einen perfekten Einstand in die neue Saison gab der derzeitige Wettmarkt-Favorit für das Deutsche Derby, Dr. Christoph Berglars Nuntius, in Hoppegarten. Start-Ziel legte der von Andreas Wöhler betreute Dreijährige unter Jozef Bojko gegen die Angriffe von Destor (Uwe Stech) immer zu, die sich bereits im Jahr zuvor auf dieser Bahn ebenfalls getroffen hatten und damals Erster und Dritter wurden. Hinter Nuntius und Destor kam der Debütant Blues Wave (Waldemar Hickst) auf Rang drei.










