Unter der Woche war darüber bereits spekuliert worden, am Mittwoch wurde es Realität: George Scott nannte den für Victorious Racing antretenden Commander’s Intent für den Der große Business-Banking-Cup – Dr. Busch-Memorial am kommenden Sonntag in Krefeld nach. Der Victor Ludorum-Sohn war im September in Baden-Baden im Zukunftsrennen Zweiter hinter Gostam geworden und wird nun zum zweiten Mal in seiner Karriere in Deutschland an den Start kommen. Damit stieg die Starterzahl für die Traditionsprüfung auf sieben. Wie ebenfalls vermutet, steigt Thore Hammer-Hansen in den Sattel von Commander’s Intent, der nach der Nachnennung bei den Buchmachern auch sofort die Favoritenrolle übernahm. (Hier geht es zu den Langzeitmärkten von RaceBets und pferdewetten.de)
Aus deutscher Sicht ruhen die größten Hoffnungen auf den Ställen von Peter Schiergen und Waldemar Hickst. Sonic Boom (Bauyrzhan Murzabayev) gewann für Schiergen beim deutschen Grasbahn-Auftakt in Mülheim und hinterließ dabei mächtig Eindruck, auch wenn Peace of Japan als damals zweitplatzierter deutlich weniger Gewicht zu tragen hatte. Zudem ließ Sonic Boom das von Henk Grewe vorbereitete Duo bestehend aus Asker (Leon Wolff) und Charleston (Martin Seidl) hinter sich, die am Sonntag ebenfalls mit von der Partie sind. Hicksts Hoffnungsträger ist der Ittlinger Loucas, der sich bereits jetzt einen besonderen Platz in den deutschen Turf-Geschichtsbüchern gesichert hat, schließlich war er der letzte Sieger von Andrasch Starke, als sie das Ferdinand Leisten-Memorial in Baden-Baden gewinnen konnte. Mit diesem Erfolg zählt er zugleich zu den Großverdienern im Feld, in Krefeld ist René Piechulek sein Partner.
Aus den Formstall von Andreas Suborics tritt Seguro (Benjamin Marie) an. Er gewann im vergangenen Jahr sein Debüt in Hamburg und wurde anschließend in München Zweiter, wobei er damals vor Sonic Boom blieb. In Baden-Baden war er im Anschluss dann allerdings recht deutlich hinter Commander’s Intent zu finden. Seinen letzten Start absolvierte Seguro im Gran Criterium in Mailand, wo er Vierter wurde. Den Sieger jener Prüfung trainierte wiederum George Scott, der also genau wissen dürfte, was er von Commander’s Intent in dieser Kategorie benötigt. Komplettiert wird das Feld von Andreas Wöhlers Simply Best. Der von Hans-Georg Fabian gezogene Hengst hat erst einen einzigen Start absolviert, ist damit das in dieser Hinsicht unerfahrenste Pferd im Aufgebot, gewann bei seinem Debüt aber gleich in Köln und tritt wie damals erneut mit Eduardo Pedroza an.











