Aktuell befinden sich sechs Pferde, allesamt bereits mit Jockey angegeben, im Aufgebot für das Dr. Busch-Memorial, das am Sonntag in Krefeld das erste Grupperennen für die Dreijährigen in der Saison 2026 ist. Doch bis zur Vorstarterangabe, die am morgigen Mittwoch für das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 1700 Meter, ansteht, kann man noch ein Pferd für diese Prüfung nachnennen.
Und von dieser Möglichkeit könnte ein Trainer aus dem Ausland Gebrauch machen. Die Rede ist von George Scott. Der aufstrebende britische Coach, der sich in Deutschland vor allem durch die St. Leger-Siege von Prydwen und Caballo De Mar, sowie den Gruppe I-Treffer mit Bay City Roller im Großen Preis von Bayern einen Namen gemacht hat, plant wohl, am Sonntag ein Pferd aus seinem Stall in den Stadtwald zu schicken.
Dabei handelt es sich um den Victor Ludorum-Sohn Commander’s Intent, der im vergangenen Jahr Zweiter hinter dem deutschen Championzweijährigen Gostam im Renate und Albrecht Woeste-Zukunfts-Rennen (Gr.III) in Baden-Baden war. Commander’s Intent war im Anschluss an seine Iffezheimer Platzierung noch Zweiter auf Gruppe III-Niveau in Newmarket und auf Listenebene in Chantilly. Der Hengst hat auch eine Nennung für die German 2.000 Guineas. Am Donnerstag der vergangenen Woche war er bei seinem Saisondebüt in den Craven Stakes in Newmarket Fünfter und damit Letzter.
Offiziell ist seine Nachnennung bislang noch nicht, doch fällt auf, dass Thore Hammer-Hansen, der zuvor als Jockey bei Charleston angegeben war, auf diesem inzwischen durch Martin Seidl ersetzt wurde. Hammer-Hansen könnte also möglicherweise den Ritt auf Commander’s Intent übernehmen.
Die aktuellen Starter und ihre Jockeys:
| Asker | Henk Grewe | Leon Wolff |
| Charleston | Henk Grewe | Martin Seidl |
| Loucas | Waldemar Hickst | Rene Piechulek |
| Seguro | Andreas Suborics | Benjamin Marie |
| Simply Best | Andreas Wöhler | Eduardo Pedroza |
| Sonic Boom | Peter Schiergen | Bauyrzhan Murzabayev |












