Das Spektakel auf dem See in St. Moritz kann beginnen!

White Turf – ein Event der exklusiven Spitzenklasse, spannender Pferderennsport, edles Catering, attraktive Musik und Kunstdarbietungen verpackt in einer von Sonne überfluteten, einzigartigen Landschaft. So verspricht es zumindest Silvio Martin Staub, der Präsident des White Turf in St. Moritz, auf seiner Website. Es ist ein Großereignis bei dem nicht nur Champagner auf Eis gelegt wird. Es ist Jahr für Jahr ein einzigartiger Treffpunkt für die High Society, Besitzer, Trainer und Jockeys aus aller Welt, wie aber auch für die treuen einheimischen Besucher.

Das wirkt sich auch auf jeden Besucher und auch die Sponsoren auch, welche hochkarätigen Rennsport mit edlen Pferden ermöglichen oder die Gemeinde St. Moritz, der Kur- und Verkehrsverein und auch die Tourismusorganisation Engadin/St. Moritz, die dem White Turf ihre Unterstützung seit Jahrzehnten zusichern.

Rund 35.000 Zuschauer werden an den drei Sonntagen, am 3., 10. und 17. Februar, erwartet. Im Mittelpunkt wird dabei natürlich am Schlusstag der Gübelin – 74. Große Preis von St. Moritz stehen. Die Prüfung ist nach wie vor das am höchsten dotierte Pferderennen der Schweiz, in diesem Jahr auf 135.135 Franken aufgestockt: Bislang sind 32 gültige Nennungen eingegangen, mit Pferden aus fünf Nationen.

Neben den Schweizer Ställen finden sich Pferdenamen aus Deutschland, England, Frankreich und Italien in der Nennungsliste. Prominenteste Teilnehmer sind mit African Art und Flash Dance die beiden erstplatzierten Pferde aus dem Vorjahr. Sie treffen auf Winterwind und Pont des Arts, die beim Grand Prix im Jahre 2011 die Plätze eins und zwei belegt hatten.

White Turf hat übrigens im Sinne der Aktiven umgehend auf die in Arosa abgesagten Rennen reagiert und organisierte am ersten und zweiten Rennsonntag je ein weiteres Flachrennen in St. Moritz auf Distanzen von 1800 bzw. 1900 Meter, die jeweils mit 10.000 Franken dotiert sind. Diese Maßnahme bietet sowohl eine Startmöglichkeit für diejenigen Pferde, welche für Arosa extra trainiert und vorbereitet wurden, als auch eine zusätzliche Chance für Pferde, die aufgrund der Ausschreibungen in St. Moritz keine Nennmöglichkeiten hätten. Dies stieß bereits auf ein sehr großes positives Echo seitens der Aktiven.

Am ersten Rennsonntag wurden sieben Rennen ausgeschrieben. Vier Prüfungen auf der Flachen, ein Skijöring-Rennen und drei Trabfahren. Auf der Flachen steht mit dem „Großen Preis Guardaval Immobilien“ ein Vorbereitungsrennen über 1800 Meter für den Grand Prix im Mittelpunkt der Karte. In dieser 21.000 Franken-Prüfung stehen mit African Art unter Daniele Porcu und Flash Dance mit Tim Bürgin die beiden Protagonisten aus dem Grand Prix von 2012 im Aufgebot. Dazu kommt mit Nightdance Paolo unter dem Franzosen Frederic Spanu ein weiteres Top-Pferd aus der Schweiz.

Aus deutschen Ställen werden von Michael Figge Rennstall Eivissas Amazing Beauty mit Mirco Demuro, Stall 5-Stars Sumatra Tiger, trainiert von Pavel Vovcenko und geritten von Dennis Schiergen sowie aus dem Iffezheimer Stall von Manfred Weber Stall Tobagos Primatist mit Lennart Hammer-Hansen aufgeboten.

Während Sumatra Tiger sich in Neuss noch nicht bemerkbar machen konnte, dürften Amazing Beauty und Primatist kaum chancenlos sein. Die Stute aus München konnte bereits im Vorjahr ein Listenrennen in Baden-Baden gewinnen und Primatist kam bei nur sechs Starts auf vier Siege.

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