Das nennt man wohl geschicktes Management. Für 7.800 Euro ließ das Gestüt Ittlingen den Lando-Sohn Scalo (Foto) für den Prix Guillaume d’Ornano, das Gruppe II-Rennen über 2000 Meter, am Sonntag in Deauville nachnennen. Und unter Maxime Guyon stürmte der Dreijährige in dem 130.000er als 98:10-Chance zu einem sehr leichten Sieg.
Zuletzt im Oppenheim-Union-Rennen in Köln und im IDEE 141. Deutschen Derby war der Hengst aus dem Stall von Amdreas Wöhler nicht glücklich gewesen, diesmal hatte er im Siebenerfeld unterwegs an vierter Stelle liegend einen guten Rennverlauf.
In der Zielgeraden setzt sein Jockey ihn an der Außenseite ein, wo der Ittlinger ganz leicht an den Gegnern vorbeilief und zu seinem dritten Gruppetreffer kam.
Scalo verwies den Godolphin-Vertreter Wealthy und den von Clive Cox trainierten Black Spirit auf die Plätze zwei und drei. Auf der Linie hatte er einen Vorsprung von zwei Längen.
Andreas Löwes Dreijähriger Nobel (D.Bonilla) kam im Prix Michel Houyvet, einem Listenrennen über 3000 Meter (52.000 Euro), auf den fünften Platz.
Nicht schlecht hielten sich die beiden deutschen Starter im Grand Handicap de Deauville, dem 100.000 Euro-Ausgleich über 1600 Meter der Geraden Bahn. Werner Baltromeis König Bernard (D.Boeuf) wurde Fünfter, Forthe Millionkiss (M.Guyon) aus dem Stall von Uwe Ostmann landete auf dem sechsten Platz im Feld von 20 Pferden.
Einen deutschen Sieg gab es auch in der französischen Provinz, als sich Waldemar Himmels Stute Kalawa in Vittel einen 9.000 Euro-Ausgleich über 1600 Meter schnappte. In der als Amateurrennen ausgeschriebenen Prüfung siegte die Stute unter Laurent Bilger als 79:10-Chance.










