In Deutschland kommt der Winter in diesen Tagen mit einiger Verzögerung, aber umso nachdrücklicher. Bei frostigen Temperaturen halten die beiden Allwetterbahnen in Neuss und Dortmund den Rennbetrieb voll aufrecht. Schneerennen auf einem zugefrorenen See gibt es bei uns nicht, aber ab dem 4. Februar werden diese weltexklusiv in St. Moritz ausgetragen.
Doch die Resonanz für den Premierensonntag des White Turf lassen noch zu wünschen übrig Beide Trab- und zwei Galopprennen wurden deshalb nochmals neu ausgeschrieben. Man hofft auch auf deutsche Trainer, ihre Schützlinge für das Schweizer Spektakel noch zu nennen.
Insgesamt sind weniger Nennungen eingegangen als in 2006. Im GP Hochmuth Bootsbau sattelt der Zürich-Urdorfer Trainer Miroslav Weiss den siebenjährigen Collow, der das Rennen im Vorjahr äußerst locker gewann und dabei die spätere Siegerin im Großen Preis von St. Moritz hinter sich ließ.
Im Sprintrennen, dem Grand Prix Handels- & Gewerbeverein St. Moritz, dürfte es zu einer Neuauflage zwischen den Endkampfkandidaten des Vorjahres kommen. In der Nennungsliste finden sich sowohl der siegreiche Sweet Venture als auch mit Rascacio der aus Deutschland stammende Zweitplatzierte sowie der damalige Dritte Encanto.
Bei den beiden Trabrennen sind 14 respektive 15 Nennungen eingegangen. Auch hier ist ein leichter Nennrückgang festzustellen. In den letzten Jahren durfte White Turf quantitativ mehr Nennungen entgegen nehmen. Das Pferd mit der höchsten Totalgewinnsumme ist Stalla Grischunas Indien du Bocage, die Neuanschaffung des ehemaligen Skikjöringfahrers und Einheimischen Adrian Staub.
Für das Skikjöring sind im Ganzen 13 Nennungen eingegangen. Natürlich ist wieder King George mit von der Partie, der 2006 das Skikjöring klar beherrschte und jetzt die Chance besitzt, endlich „ganz regulär“ die Credit Suisse Private Banking Trophy zu seinen Gunsten zu entscheiden.
Auch Abu Ardash, der Held von 2005, ist wieder mit von der Partie. Auf Answering darf man gespannt sein, denn der Wallach besitzt auch eine Nennung für den Großen Preis von St. Moritz und dürfte mit großem Galoppiervermögen antreten.
Interessant ist die Tatsache, dass der Trainer Christian von der Recke mit Bouquet, King Diamond, Maknoon und Sonnenglanz gleich vier seiner Schützlinge für das Skikjöring vorsieht.
Für den Gübelin – 68. Grosser Preis von St. Moritz (LR) am Finalsonntag (18. Februar) liegen 21 gültige Nennungen vor, mit Pferden aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und England. Die Anzahl der Nennungen ist im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgegangen.
12 Pferde werden durch die Schweiz gestellt, 5 Pferde aus England, 3 Pferde aus Frankreic,h und aus Deutschland geht als einziges Pferd Home Call, im Besitz des White Turf- und Rennverein-Vorstandsmitgliedes Barbara Keller, an den Start.
Es ist durchaus möglich, dass der diesjährige Sieger des Gübelin – 68. Grosser Preis von St. Moritz (LR) nicht aus Deutschland sondern aus England stammen wird. Das von Frauenfelds Rennvereinspräsidenten Christoph Müller genannte Pferd Answering steht auch beim Skikjöringrennen auf der Liste.
Von den ein Dutzend aus der Schweiz genannten Pferden, ist der im letzten Jahr Zweiplatzierte Collow aus dem Stall Appapays Racing Club eindeutig am stärksten einzuschätzen.
Die Schnee-erfahrenen Pferde Dixigold (Hänni Mark), Shiraz (Stall Corviglia) und Sweet Venture werden den Ausländern das Siegen nicht leicht machen. Für den GP besteht eine Nachnennmöglichkeit mit dreifachem Einsatz.











