Es dominieren die Debütanten! Wie schon im ersten Rennen in Krefeld und auch in der dreijährigen sieglosen Prüfung in Halle setzte sich auch im Josef Kappel-Erinnerungsrennen ein erstmals startendes Pferd durch. In dem Rennen im Gedenken an den vor 20 Jahren an den Folgen eines Autounfalls verstorbenen Trainer triumphierte der von Marcel Weiß vorbereitete Englishman.
Der Nathaniel-Sohn sorgte damit für den nächsten Erfolg des Teams aus dem Gestüt Ittlingen, Trainer Marcel Weiß und Sibylle Vogt, die bereits am Freitagabend mit Alleno im Sauerland-Dachfonds-Preis erfolgreich gewesen waren. Im nur mit fünf Pferden besetzten 2350 Meter-Rennen ließ sich Englishman unterwegs zwar immer wieder bitten, fand aber stets die passende Antwort und setzte sich letztlich noch sicher gegen den lange führenden Varley aus dem Stall von Maxim Pecheur unter Martin Seidl durch.
Deutlich zurück folgte Peter Schiergens Four Seasons unter Bauyrzhan Murzabayev, der nach seinem starken Debüt eher enttäuschte. Siegreiterin Sibylle Vogt sagte über Englishman: „Er ist noch sehr, sehr grün, hat aber ansonsten alles gut gemacht. Ich musste ihn früh unterstützen, aber er hat immer wieder geantwortet. Von ihm darf man sich noch einiges erhoffen.“ Weiter erklärte sie: „Er kam mit zunehmender Distanz immer besser auf und wenn er einmal weiß, worum es geht, wird er mit Sicherheit noch eine Schippe drauflegen.“ Englishman hält aktuell noch Nennungen für die Kölner Union sowie das Deutsche Derby in Hamburg. (Hier geht es zu den Derby-Langzeitmärkten von RaceBets und pferdewetten.de.)












