„Wir sind froh, dass wir eine ansehnliche Starterzahl nach Halle locken konnten, auch ohne Superrennen und Superrennpreise“, sagt Andreas Neugeboren, der Vizepräsident Rennclub Halle, im Nachgehakt mit der Sport-Welt (zu lesen in der Ausgabe 36/37). Damit spielt Neugeboren darauf an, dass neben Halle auch Krefeld am Samstag veranstaltet. Während man im Stadtwald im Westen der Republik zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Tore öffnet, läutet man auf den Passendorfer Wiesen die Saison 2026 ein. In sieben Rennen werden zum Auftakt 78 Starter erwartet.
Im über 1750 Meter führenden Zukunftspreis der GP Papenburg sind die Dreijährigen angesprochen. Am Start sind auch einige interessante Debütanten, wie die von Sarah Steinberg für den Stall Salzburg-Erben trainierte Stellaluna (Rene Piechulek). Die Wootton Bassett-Tochter aus der Westerberg-Zucht kostete bei der BBAG als Jährling 80.000 Euro und wurde für den Preis der Diana genannt. Sie sollte bei ihrem Debüt ebenso gute Chancen haben, wie der im Besitz des Stalles Oberlausitz stehende Ritter Runkel (Adam Florian) aus dem Rennstall von Stefan Richter. Schon zweimal gelaufen ist Wings of Glory (Henk Grewe/David Liska) aus dem Besitz von Liberty Racing 2024 Platin. Zwei- und dreijährig wurde der Oasis Dream-Sohn jeweils Siebter.
International wird es in Halle im Preis des VW Autohauses Huttenstrasse (Agl. III, 1750 m), einem Fegentri World Championship for Lady Riders. Für Deutschland tritt in diesem Jahr Nora Cronauer an. In Düsseldorf legte Cronauer zuletzt ein Fegentri-Debüt nach Maß hin, als sie mit dem Außenseiter Tahini gewinnen konnte. In Halle reitet sie Zega Top aus dem Rennstall von Christian Sprengel. Mit dem Eagle Top-Sohn zählt sie dieses Mal zu den Favoriten. Das gilt auch für die Schwedin Emelie Gustavsson, die mit Christian von der Reckes Native Ruler antreten wird, und auch Sophie O’Brien aus den USA darf sich mit Slay The Dragon berechtigte Hoffnungen auf den Sieg machen, denn immerhin ist der Schützling von Bernd Schrödl ein echter Spezialist für die Fegentri-Rennen. Über die letzten Jahre gewann der Buratino-Sohn in Magdeburg nicht weniger als fünf Rennen dieser Art.












