Schon zwei Mal: Totes Rennen auf der Dortmunder Sandbahn

Sie waren einfach nicht zu trennen: Bearcardi und Why’s Wyoming waren am heutigen Nachmittag auch durch die Zielfotografie nicht zu trennen, und letztlich musste der Zielrichter natürlich auf ein totes Rennen entscheiden. Das passiert äußerst selten. Selten im Pferderennsport überhaupt, aber noch seltener auf der Sandbahn, wo die Abstände zwischen den einzelnen Teilnehmern oft sehr deutlich sind.

Doch eine Premiere war das Ergebnis vom Nachmittag nicht, denn in diesem Jahrtausend gab es zuvor schon zwei tote Rennen auf der Sandbahn in Wambel. Das Letzte liegt allerdings auch schon 14 Jahre zurück. Am 11. Januar 2009 waren Aleo unter Henk Grewe und Zen unter Amateurreiterin Kirsten Schmitt nicht voneinander zu trennen. Philippe Hartzers Aleo wurde damals vom leider zu früh verstorbenen Norbert Sauer trainiert, während Zens Trainer Christian von der Recke war. Von der Recke war also heute genauso mit von der Partie im toten Rennen, wie beim letzten im Jahr 2009.

Totes Rennen zwischen Aleo unter Henk Grewe und Zen unter Kirsten Schmitt

Das erste tote Rennen auf der Dortmunder Sandbahn in diesem Jahrtausend gab es am 7. Januar 2006. In einem Ausgleich III gewannen damals der im Besitz von Margot Herbert stehende Kyathos und Lucien van der Meulens Flying Sensation ein Rennen zeitgleich. Kyathos wurde von Peter Schiergen trainiert und hatte Andreas Suborics im Sattel. Flying Sensation wurde von Trond Harald Hansen vorbereitet und wurde von der mittlerweile in Frankreich als Trainerin tätigen Carina Fey zum geteilten Sieg gesteuert.

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