Nur drei deutsche Kandidaten für Bayern-Grand Prix

Der mit 155.000 Euro dotierte, und über 2400 Meter führende Große Allianz Preis von Bayern ist das letzte Gruppe I-Rennen der europäischen Turfsaison. Am Montag stand der letzte Streichungstermin für die Steher-Prüfung an, die am Sonntag in München-Riem ausgetragen wird.

Nachdem Mr Hollywood aus dem Rennen genommen wurde, befinden sich im Aufgebot der acht verbliebenen Pferde nur noch drei aus Deutschland. Dabei handelt es sich um die Preis von Europa-Siegerin India aus dem Stall von Waldemar Hickst, den von Henk Grewe trainierten Assistent, und Carmen Bocskais Kolossal. India wird wie bei ihrem Sieg in Köln von Rene Piechulek geritten, während Thore Hammer-Hansen der Reiter von Assistent sein wird.

Die fünf potenziellen Gäste aus dem Ausland kommen aus drei verschiedenen Ländern. Aus England kommt mit dem letztjährigen Breeders’ Cup-Turf-Sieger Rebel’s Romance ein bestens bekannter Gast, denn der Wallach hat hierzulande im vergangenen Jahr den Großen Preis von Berlin und den Preis von Europa gewonnen. Weitere britische Kandidaten sind die von David Menuisier trainierten Stuten Caius Chorister und Heartache Tonight. Letztgenannte ist das einzige dreijährige Pferd, das im Aufgebot verblieb. Aus Irland könnte die von Paddy Twomey trainierte Final Gesture nach München reisen.

Aus Frankreich ist der Wertheimer-Wallach Junko aus dem Stall von Andre Fabre ein Kandidat.

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