Fakten zum Westminster 133. Großen Preis von Berlin

Zum 133. Mal wird am Sonntag der Große Preis von Berlin entschieden. Unter dem Patronat von Westminster kommen in Hoppegarten sieben Pferde an den Start. Wir haben uns das Gruppe I-Rennen mit Blick auf das diesjährige Feld einmal genauer angesehen und ein paar Fakten herausgearbeitet.

Fakt 1: Danedream war im Jahr 2011 die letzte Stute, die dreijährig gewinnen konnte. In diesem Jahr versucht sich Andreas Wöhlers Lady Ewelina.

Fakt 2: Mit Danedream (2011), Torquator Tasso (2020) und Alpinista (2021) haben drei spätere Arc-Sieger in Hoppegarten gewonnen. Nur Danedream gewann den Arc und das Berliner Gruppe I-Highlight jedoch im selben Jahr. Aus dem diesjährigen Starterfeld besitzen Simca Mille, Sammarco und Sisfahan eine Nennung für den Prix de l’Arc de Triomphe.

Fakt 3: Seit 2010 ging der Große Preis von Berlin sieben Mal ins Ausland. Zuletzt im vergangenen Jahr durch Rebel’s Romance. Dessen Trainer Charlie Appleby hat am Sonntag New London im Rennen. Wie bei Rebel’s Romance wird James Doyle im Sattel sitzen.

Fakt 4: Peter Schiergen, der Sammarco satteln wird, gewann den Grand Prix sowohl als Jockey als auch als Trainer mehrfach. Er war im Sattel von Lomitas (1991) und Lando (1995) erfolgreich. Damals wurde das Rennen allerdings in Düsseldorf u.a. unter dem Namen Deutschland-Preis entschieden. Erst 2011 kehrte es nach Hoppegarten zurück. Hier sattelte Schiergen die Sieger Danedream (2011) und Nymphea (2013). 2007 war er zudem mit Schiaparelli erfolgreich. Auch er gewann noch in Düsseldorf.

Fakt 5: Sisfahan ist mit fünf Jahren der älteste Teilnehmer in diesem Jahr. Im Erfolgsfall wäre er der älteste Sieger seit Protectionist im Jahr 2016. Er war damals sogar noch ein Jahr älter.

Fakt 6: Henk Grewe (Assistent, Sisfahan), Stephane Wattel (Simca Mille) und Marlena Stanislawska (Le Destrier) haben den Großen Preis von Berlin noch nie gewonnen, könnten also Premieren feiern.

Fakt 7: Drei Jockeys kennen das Gefühl den Grand Prix du gewinnen: James Doyle (Rebel’s Romance, 2022), Lukas Delozier (Torquator Tasso, 2020) und Adrie de Vries (Dschingis Secret, 2017) waren bereits erfolgreich.

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