Boysen jetzt auch Trabrennreiterin – 2024 bei der Fegentri am Start

Janina Boysen ist mittlerweile als Tausendsassa bekannt, wirkt auf vielen verschiedenen Ebenen im Galopprennsport. Nun kommt noch eine weitere Tätigkeit hinzu, diese hat dann aber ausnahmsweise nichts mit dem Galopprennsport zu tun. Zumindest nicht direkt. Denn der Rennsport spielt auch hier eine Rolle, doch in einer anderen Gangart. Boysen hat nämlich am heutigen Donnerstag die Prüfung zur Trabrennreiterin auf der Rennbahn in Berlin-Karlshorst abgelegt und auch bestanden.

Am Mittag hat GaloppOnline.de die 36-Jährige noch auf der Trabrennbahn erreicht. „Ich finde es immer schön, wenn sich Sportarten verbinden und gemeinsam unterstützen. Daher freue ich mich, nun auch bei den Trabern aktiv sein zu können“, sagte Boysen. Das Interesse am Trabrennsport kam unter anderem durch Gästereiten zustande, welche in der letzten Zeit gleich zwei Mal für Reiter aus dem Galopprennsport stattgefunden hatten. Danach berichtet Boysen, dass der Kontakt zu Ronja Walter, der wohl erfolgreichsten Trabrennreiterin Deutschlands, weiter Bestand hatte und es dadurch jetzt zum Erwerb der Trabrennreiterlizenz kam. Einen Boysen-Abgang aus dem Galopprennsport müssen die Galopper allerdings nicht befürchten: „Mein Fokus wird weiterhin auf den Galoppsport und mein Re-Training gerichtet sein.“

Wie viel Zeit für die neue Beschäftigung bleibt, ist derzeit aber noch fraglich. In diesem Jahr wird Boysen nämlich die deutschen Amateurrennreiterinnen im Zuge der Fegentri vertreten. Möglich wurde das für die im letztjährigen Championat Drittplatzierte dadurch, dass die Championesse Antonia von der Recke ihren Fokus in diesem Jahr auf das Studium richten will und die Zweitplatzierte Nina Baltromei ihren in der laufenden Saison auf Deutschland setzt.

„2024 ist alles auf die Fegentri ausgerichtet. Was danach kommt, wird die Zeit zeigen, ich lasse mir aber immer gerne alle Möglichkeiten offen. Wenn ich hier und da aber schonmal einen Ritt bei den Trabern mitnehmen kann, werde ich das sicher tun.“

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