Best Lightning überrascht im Großen Preis der Wirtschaft

Aguirre (3,2:1), Petit Marin (3,2:1) und Parol (3,7:1). Das waren am Sonntag in Dortmund die Favoriten für das Highlight des deutschen Turf-Wochenendes, dem 34. Großen Preis der Wirtschaft.

Und lange war dieses Trio in dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 1800 Meter auch prominent. Der Sieg ging jedoch an ein anderes Pferd. Das war der von Andreas Suborics für den Stall Ad Episas vorbereitete Best Lightning.

Als zweitlängster Außenseiter zur Quote von 9,7:1 gestartet, setzte sich der Sidestep-Sohn, der im vergangenen Jahr bereits die zur Gruppe II zählende Badener Meile gewonnen hatte, nach einem Rennen aus der Reserve mit viel Speed gegen Markus Klugs Schlenderhaner Aguirre (Andrasch Starke) durch, hinter dem Marcel Weiß’ Petit Marin (Sean Byrne) Platz drei belegte.

Lange hatte das Rennen im Zeichen von Parol gestanden, der in gewohnter Manier an der Spitze ging, dort aber immer Druck von der Gosolphin-Stute Nano Nagle bekam. In der Zielgeraden waren beide schnell geschlagen, Aguirre und Petit Marin engagierten sich zum Endkampf, doch dahinter lauerte Thore Hammer-Hansen mit Best Lightning, und als dieser rund 150 Meter vor dem Ziel an die Spitze kam, war das Rennen entschieden.

“Es hat alles so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben. Der Trainer hat das Pferd gut vorbereitet und auch den Rennverlauf so vorhergesagt, wie er dann auch kam. Wichtig war, dass wir nicht zu früh nach vorne kamen, sondern, dass ich ihn verstecken konnte, da er nur 250 Meter Speed hat”, so Siegjockey Thore Hammer-Hansen nach dem Rennen.

“Es war ein sehr offfenes Rennen. Wir hatten einen super Rennverlauf, es gab viel Tempo, was uns sehr entgegen kam. Er ist ein sehr beständiges Pferd, ich bin sehr froh, dass ich ihn im Stall habe. Er hat eine Nennung für den Großen Dallmayr-Preis. Er hat schon Gruppe II- und Gruppe III gewonnen, vielleicht versuchen wir es dort mal über 2000 Meter.

 

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