“Ausnahmestute” Kassada andere Ware im Berliner Diana-Trial

Mit einer Machtdemonstration hat am Pfingstsonntag die von Markus Klug für das Gestüt Röttgen trainierte Kassada (2,7:1) in Berlin das mit 55.000 Euro dotierte Diana-Trial gewonnen und sich damit mehr als nur in Position gebracht für einen Start im Henkel-Preis der Diana am ersten Augustsonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg.

Dabei war die von ihrem Besitzer auch gezogene Sea The Moon-Tochter zu jeder Zeit Herrin der Lage. Von Siegreiter Andrasch Starke sofort nach dem Start an die Spitze beordert, löste sie sich in der Geraden mehr und mehr von ihren Gegnerinnen und war schon wie zuletzt in der Siegerklasse viele Meter vor dem Pfosten in Sicherheit.

Diesmal ging es für die Heumarin zum ersten Mal in ihrer Karriere auf Gruppeparkett zur Sache und wie schon im Vorfeld von ihrem Trainer erahnt, sollte das für sie überhaupt keine Probleme darstellten. “Sie ist eine echte Ausnahmestute bei uns im Stall. Und ich glaube sogar, dass die Rennen von vorne eigentlich gar nicht so gut für sie sind. Ich konnte mir zwar alles perfekt einteilen, aber eigentlich benötigt sie ein gewisses Tempo im Rennen. In der Diana oder wo sie jetzt auch laufen wird, wird sie das aber wohl bekommen und dann ist sie für mich noch stärker”, so Siegjockey Andrasch Starke nach dem Rennen.

Weitergehen könnte es für die Röttgenerin nun in Hamburg während der Derbywoche, dort besitzt sie eine Nennung für die Mehl-Mülhens-Trophy, ein weiteres traditionelles Vorbereitungsrennen für das Stutenderby.

Rang zwei sicherte sich deutlich zurück, aber ebenso in leichter Manier die Ammerländerin Drawn To Dream aus dem Stall von Peter Schiergen, die damit ein weiteres Gruppepferd für ihren Vater Iquitos darstellt. Dritte wurde die Lokalmatadorin und Außenseiterin Ultima.

 

 

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