Das erste von zwei Auktionsrennen am Derbytag war das Rudolf August Oetker-Gedächtnisrennen, das Meiler-Auktionsrennen. Die von zehn Pferden bestrittene Prüfung war eine recht offene Angelegenheit. Sieger des mit 52.000 Euro dotierten Auktionsrennens wurde schließlich der von Peter Schiergen für Philip Baron von Ullmann trainierte Askalon.
Der Alson-Sohn aus der Zucht des Gestüts Brümmerhof gewann damit nicht nur sein drittes Rennen in Folge, sondern kam nach seinem Erfolg im Dresdener Auktionsrennen bereits zum zweiten Sieg in einem derartigen Rennen. Von der Spitze aus konnte Bauyrzhan Murzabayev dem 4,8:1-Favoriten alles bestens einteilen.
In der Zielgeraden ging der Hengst nach außen und kam auch durch den Angriff von Bapp (Andreas Helfenbein/Rene Piechulek) nicht mehr in Verlegenheit. Platz drei ging an Nardos (Henk Grewe/Thore Hammer-Hansen). Der Mitfavorit Aktivist brachte sich durch einen schlechten Start um bessere Chancen und wurde Fünfter.
„Er ist sehr unkompliziert zu reiten. Man kann ihn aus der Reserve reiten, man kann vorne gehen. Für einen Jockey ist das natürlich super“, so Bauyrzhan Murzabayev nach seinem Sieg. „Er macht erst einmal in den Auktionsrennen weiter. Später im Jahr könnte es dann vielleicht auch mal in die Black Type-Klasse gehen“, so Assistenztrainer Vinzenz Schiergen nach dem Sieg von Askalon.











