Archie wird Ruf gerecht – Start-Ziel mit viel Kampfgeist

Früh im Jahr war der von Peter Schiergen trainierte Archie eines derer Pferde, die für das Deutsche Derby in Frage kamen. Allerdings war schnell klar, dass der vom Gestüt Brümmerhof gezogene Lord of England-Sohn kein ganz einfacher Kantonist ist. Schon als Zweijähriger kam Archie einmal nicht bis zur Startmaschine und nachdem er bei einem Renntag in Hoppegarten im April nicht in die Startbox zu bewegen war musste man die Derbyträume streichen.

Nun stellte er sich als Wallach vor und das war wohl der Schlüssel zum Erfolg, denn Start-Ziel konnte der Vertreter des Stalles Hanse unter Rene Piechulek eine 2200 Meter-Prüfung als Debütant für sich entscheiden. „Der Rennverlauf war wie geplant, es war natürlich nicht so toll, dass er vor dem Rennen so lange in der Startbox stehen musste, aber man hat gesehen, dass er da viel dazu gelernt hat“, so Siegtrainer Peter Schiergen. Die Verzögerung kam zustande, da der von Waldemar Hickst präsentierte Marc Aurel nicht in die Startbox zu bewegen war und vom Start verwiesen werden musste.

Während dem Rennen bewies Archie viel Kampfgeist, denn in der Zielgeraden war der von Marcel Weiß trainierte Massimo unter Sean Byrne schon an der Seite des 3,3:1-Favoriten und vermutlich sogar schon kurz in Front, doch konnte Piechulek seinem Partner neue Reserven entlocken. Platz drei ging an Nordcorona (Roland Dzubasz/Dastan Sabatbekov). Die von Markus Klug trainierte Kalia wurde dahinter Vierte.

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