Zwei Damen mit Mülheimer (Fast-)Sieggarantie

Viele werden sich noch an das Herzschlagfinale im Kampf um das Championat der Amateurrennreiterinnen aus dem letzten Jahr erinnern. Das beste Ende hatte damals hauchdünn Antonia von der Recke für sich und hat damit ihre Reitkünste einmal mehr unter Beweis gestellt.

Ganz besonders aufpassen sollte man, wenn die Tochter von Coach von der Recke nach Mülheim fährt. Denn besonders dort besitzt die 21-jährige einen fantastischen Schnitt im Verhältnis von Siegen zu ausgeführten Ritten. Seit Beginn des letzten Jahres ist sie auf dem Raffelberg dreimal in den Sattel gestiegen, hat dabei zweimal gewonnen. Für die Veranstaltung am Samstag hat sie nur einen Ritt angenommen. In Tagesprüfung Nummer zwei, einem als Amateurrennen gelaufenen Ausgleich IV über 2100 Meter, ist sie die Partnerin von Makototonbokiri (zum Rennen). Die fünfjährige Stute aus dem Stall von Lokalmatador Marian Falk Weißmeier, die in diesem Jahr bereits in Cagnes-sur-mer gewonnen hat, sollte man sich daher ganz genau ansehen.

Für den Samstagsrenntag wird eine weitere Dame nach Mülheim reisen, die die Wetter bei ihren Dispositionen im Auge haben sollten. Die Rede ist von Liubov Grigorieva. Sie hat seit Beginn 2021 genau einen Ritt in Mülheim ausgeführt und diesen gewonnen. Und diesmal steigt sie wieder exakt einmal in den Sattel. Sie wurde im abschließenden Ausgleich IV für den Ritt auf Ice Club (Sarah Hellier) gebucht (zum Rennen). Man darf gespannt sein, ob ihre „Mülheim-Weste“ auch nach dem Rennen noch weiß ist.

 

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