Nach Windstoß Weltstar! Röttgener gewinnt Derby-Thriller

Das IDEE 149. Deutsche Derby war ein echter Thriller. Mit Weltstar, Destino, Royal Youmzain und Salve Del Rio waren alle Favoriten vorne, der Sieg ging an den Windstoß-Halbbruder Weltstar, der knapp gegen seinen Trainingsgefährten Destino gewann, und seinem Trainer Markus Klug den dritten, und dem in sensationeller Form reitenden Adrie de Vries den ersten Sieg im Deutschen Derby bescherte. Nach dem Rennen galt es allerdings erst einmal eine Überprüfung der Rennleitung zu überstehen, denn im Finish war es heiß her gegangen. (zum Rennen)

Von den gemeinten Pferden war dabei während des Rennens nicht viel zu sehen. Die Spitze übernahm früh Aldenham vor Jimmu, Salve Del Rio, Zargun und Guiri. Weltstar sah man zunächst auf dem sechsten Platz, hinter ihm hatte Eduardo Pedroza auf dem 29:10-Favoriten Royal Youmzain ihn immer im Blick, dann folgte Destino vor Star Max und Capone, am Ende des Feldes Ecco hinter Sweet Man und Emerlad Master.

Unterwegs tat sich nicht übermäßig viel. Ende der Gegenseite, bzw in den Schlussbogen hinein versuchte Andrasch Starke auf Ecco sich etwas zu verbessern, wurde dabei von Sweet Man aber weit nach außen getragen. Weltstar hingegen kam auf recht kurzem Weg in den Einlauf, wo Aldenham zwar zunächst noch etwas Vorteil hatte, doch bald von den Favoriten angegfriffen wurde. Adrie de Vries und Eduardo Pedroza machten ihre Pferde schnell, wobei Mitte der Zielgeraden Royal Youmzain bei seinem Angriff in eine Zwickmühle zwischen Weltstar und Jimmu geriet, was gerade in dem Moment passierte, als der Favorit ins Rollen kam.

Weltstar, der als 32:10-Chance ins Rennen gegangen war, musste sich dann den Angriffen seines Trainingsgefährten Destino erwehren, der innen von ihm immer stärker wurde, und für einen kurzen Moment sogar schon an dem Windstoß-Bruder vorbei war, doch dieser kämpfte in der Manier eines echten Stehers zurück, und hatte auf der Linie genau einen Hals-Vorteil vor Destino, dem wie seinem rechten Bruder Dschingis Secret somit der Derbysieg verwehrt blieb.

Royal Youmzain rappelte sich nach der Störung zwar noch einmal auf, doch für den Sieg kam der Youmzain-Sohn, der vor dem Rennen, wie bereits in Baden-Baden stark schwitzte, nicht mehr in Frage, als Dritter lief der Favorit aber alles andere als schlecht. Platz vier ging an Salve Del Rio, der zum Schluss noch einmal stark wieder kam, vor dem von der Spitze aus tapfer laufenden Aldenham. Die Rennleitung überprüfte den Ausgang des Rennens auf allen Plätzen, nach einigen Minuten bestätigte sie dann den ursprünglichen Rennverlauf.

Für das Gestüt Röttgen, dass so lange auf einen Derbysieg hatte warten müssen, gab es somit nur zwölf Monate nach Windstoß erneut Grund, zum Jubeln, und auch für Adrie de Vries erfüllte sich ein großer Traum.

 

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