Wer springt noch auf den Stallparaden-Zug?

Noch gut ein Monat, dann ist die Saison 2023 auch schon wieder Geschichte. Vier Veranstaltungen, drei auf Sand in Dortmund, eine am zweiten Weihnachtstag in Mülheim an der Ruhr sind noch geplant.

Ab Januar ist dann wieder Zeit für die Sport-Welt-Stallparade. Fünf Siege braucht es bekanntlich, um bei dieser dabei zu sein. Einige Trainer oder Besitzertrainer stehen kurz vor dieser Marke, und können kurz vor Schluss noch auf den Stallparaden-Zug aufspringen.

Bei derzeit vier Siegen stehen Sven Schleppi, Janine Beckmann, Gordan Batistic, Silke Brüggemann, Hella Sauer, Petra Gehm, Vivien Müller, Jörg Hartmann und Bruce Hellier.

Gordan Batistic verpasste seinen fünften Saisonsieg am vergangenen Wochenende in München nur knapp, als sein Schützling Tashbeeh im 1000 Meter-Ausgleich III nur nach Zielfoto unterlag. Am heutigen Donnerstag bietet der Iffezheimer Trainer auf der Sandbahn in Lyon-La Soie mit Vinca, Dahlie und Lexington Gold gleich drei Pferde auf, in den kommenden Tagen könnten für den Ex-Jockey außerdem in Frankreich Kenahope und Goodnight Baby starten.

Janine Beckmann wird ihr Glück auf der Dortmunder Sandbahn versuchen, wo sie mit Coriolan, Laterani, The Grey Zebedee und Amity Island vier Pferde genannt hat, von denen wohl Erstgenannter die besten Chancen auf den fünften Saisonsieg der Versmolder Besitzertrainerin hat.

Hella Sauer und Sven Schleppi könnten vielleicht den entscheidenden Punkt noch in Frankreich holen, wo sie häufiger Starter haben. Silke Brüggemann hat für die Rennen in Dortmund bislang noch kein Pferd genannt. Petra Gehms Chance ist natürlich Fidelius, der Sand kann, und auch schon eine Nennung im Ausgleich III in Wambel am 10. Dezember besitzt. Jörg Hartmann, Vivien Müller und Bruce Hellier haben hingegen aktuell keine Nennungen in Deutschland abgegeben.

Eine Besitzertrainerin, die derzeit bei drei Siegen steht, könnte allerdings auch noch den Sprung in die Stallparade schaffen. Caroline Pietsch aus Schloss Arff. Am Montag in Mons hat sie mit der Bahnsiegerin Una Nova und dem zuletzt in Frankreich gut gelaufenen Dorazio zwei ganz heiße Eisen im Feuer, die beide mit guten Chancen engagiert sein sollten.

 

 

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