Zum großen Finale des diesjährigen Meetings an der französischen Riviera in Cagnes-sur-mer wurde am Samstag noch einmal großer Sport geboten. Zwei Listen-Rennen standen dabei besonders im Fokus, wobei der Grand Prix du Conseil de General des Alpes-Maritimes (75.000 Euro) über 2500 Meter aus deutscher Sicht besonders interessant war, denn Claudia Barsig schickte den für den Galoppklub Leipzig trainierten Storm in diese schwierige Aufgabe. Zudem war dieses Rennen auch der erste Lauf zu 2015er „Le Defi du Galop“ und da durfte der Vorjahressieger, Simon Springers Narrow Hill, natürlich nicht fehlen. Und der von Philippe Sogorb trainierte Tiger Hill-Sohn war auch gleich zu seinem Jahresdebüt am Toto favorisiert.
Doch es war weder Narrow Hill, der aus dem Mittelfeld nicht weiter kam, noch einer der anderen Favoriten, die am Ende das Rennen machten. Es war die Solon-Tochter Solojorie, die sich nach einem packenden Kampf den Sieg vor Golden Wood und Saint’alberto, der 2014 schon Dritter in diesem Rennen wurde, sichern konnte. 620:10 zahlte der Sieg auf die von Jess Parize trainiertre Stute, Fabrice Veron saß im Sattel. „Auf diesem weichen Boden ist die Stute in ihrem Element“, so Jess Parize. „Mit dem Sieg habe ich aber nicht gerechnet, höchstens mit Rang vier oder fünf.“ Narrow Hill, der ohne Vorbereitungsstart in diese Prüfung ging, wurde am Ende Fünfter und auch für den deutschen Gast Storm gab es nichts zu holen. Vom letzten Platz aus machte der Liquido-Sohn nur noch ein paar Plätze gut und wurde unter Eddy Hardouin Neunter von Zwölf.
Zuvor ging der ebenfalls zur Listenklasse zählende Prix Policeman (60.000 Euro) über 2000 Meter für dreijährige Pferde an den 18:10-Favoriten War Dispatch aus dem Rennstall von Jean-Claude Rouget. Unter Jockey Ioritz Mendizabal verwies der War Front-Sohn, für den es der fünfte Treffer in Serie war, Djoko und Montalbano auf die Plätze.













