Simca Milles kurze Quote und Kuriosum auf Rang fünf

Simca Mille gewann am Sonntag den Westminster 133. Großen Preis von Berlin als 1,4:1-Favorit. Es war die kürzeste Siegquote seit Protectionist im Jahr 2016, dessen Erfolg ebenfalls 1,4:1 zahlte.

Die extrem niedrige Quote war natürlich auch darin begründet, weil das Rennen dem World Pool angeschlossen war, und damit weltweit bewettet werden konnte.

Nichtsdestotrotz reiht sich Simca Mille in die Reihe der kürzesten Siegquoten im Berliner Grand Prix ein. Meandre siegte 2012 für 1,8:1, Lando gewann 1995 für 1,6:1 und Kornado zahlte 1993 1,9:1. Im vergangenen Jahr gab es auf den Sieg von Rebel’s Romance (2,0) immerhin noch doppeltes Geld.

Neben der kurzen Siegquote hielt der diesjährige Große Preis aber noch ein richtiges Kuriosum bereit, denn auf dem fünften Platz gab es gleich dreimal totes Rennen. Lady Ewelina, New London und Le Destrier waren auf dem Zielfoto nicht zu trennen. Ob es so etwas in einem deutschen Gruppe I-Rennen schon einmal gegeben hat? Eher nicht, ist man geneigt zu behaupten.

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