Lucky Amal putzt heißen Stallgefährten Diakrid

Es ist in diesem Jahr schon fast eine Art Tradition, dass bei den Youngstern am Ende nicht der Favorit die Nase vorn hat. Auch am heutigen Samstag in Köln war das gleich wieder so, als in der Auftaktprüfung am 1200 Meter-Pfosten nicht die 1,5:1-Chance Diakrid aus dem Heumarer Quartier von Markus Klug die Nase vorn hatte, sondern die für Lucky Stables vorbereitete Amaron-Tochter Lucky Amal gleich bei ihrem Erstauftritt die Rennbahn als Siegerin verlassen konnte. Zumindest Diakrids im Urlaub weilendem Trainer wird das egal gewesen sein, denn er zeichnet auch für die Siegerin verantwortlich, die mit einer Quote von 19,8:1 als zweitlängste Außenseiterin ins Rennen gestartet war (zum Video).

Im Rennen von Siegjockey Martin Seidl immer an der Außenkante im Fahrwasser von ihrem Stallgefährten gehalten, zog sie erst auf den letzten 100 Metern noch einmal so richtig an und fing den heißen Brenner kurz vor dem Ziel doch noch ab. Rang drei sicherte sich Mario Hofers Ariadne, die im Einlauf nicht ganz das glücklichste Rennen hatte, sonst vielleicht etwas weiter vorne hätte landen können. Nennungen für bessere Rennen besitzt Lucky Amal vorerst nicht, gezogen wurde die Amaron-Tochter von Annigna Toure.

Martin Seidl: “300 Meter vor dem Ziel dachte ich, dass Diakrid nach Hause kommt, dann hat meine Partnerin die Beine gewechselt und noch einmal richtig stark angepackt. Mit Mumm war ich sowieso ins Rennen gegangen, da sie sehr gut gearbeitet hatte. Umso schöner, dass es gleich mit dem Treffer geklappt hat.”

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