Der letzte große Zweijährigen-Clash des Jahres

Vier Nachnennungen gab es in diesem Jahr für den Großen Preis von Bamberg – Herzog von Ratibor-Rennen, der am Sonntag in Krefeld entschieden wird. Damit hat sich das Feld seit Montag verdoppelt. Nicht nur quantitativ, sondern – und das ist umso schöner – auch qualitativ ist das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen enorm aufgewertet worden.

Wieviel Qualität das vorletzte Gruppe-Rennen Europas hinzugewonnen hat, zeigt auch der Wettmarkt, den dieser wird durch drei der vier Nachgenannten bestimmt. Die Favoritenrolle geht dabei doch recht klar an den von Henk Grewe trainierten Wonderful Moon, der von dem aus Japan zurückgekehrten Andrasch Starke geritten wird. Für Andrasch Starke ist es die Top-Chance, zehn Jahre nach Neatico endlich einmal wieder das Ratibor-Rennen zu gewinnen, und Grewe kann nur ein Jahr nach Donjah gleich seinen nächsten Sieg einfahren. Der Zweite aus dem Winterfavoriten bekommt es unter anderem mit der Zweiten aus der Winterkönigin zu tun. Tickle Me Green (Maxim Pecheur), deren Trainer Markus Klug vor zwölf Monaten mit Sibelius und Dschingis First in Krefeld Zweiter und Dritter war, unterlag im Iffezheimer Zweijährigen-Highlight nur ganz knapp gegen Ocean Fantasy.

Ebenfalls chancenreich ist Andreas Suborics‘ Karlshoferin No Limit Credit (Clement Lecoeuvre), eine Night of Thunder-Tochter, die mit dem Sieg im Ferdinand Leisten-Memorial ihre starke Stellung im Jahrgang untermauert hat. Clement Lecoeuvre wird die Stute erneut reiten. Dahinter rangiert dann auch schon Near Poet (Carlos Henrique) , der nun also die Farben von Darius Racing repräsentiert (wir berichteten). Dieser wurde im Übrigen nicht nachgenannt. Neben den gemeinten Pferden kommen mit Schwesterherz (Henk Grewe/Bauyrzhan Murzabayev), Prince Olivier (Michael Figge/Wladimir Panov), der nachgenannten Inaugural (Peter Schiergen/Lukas Delozier) und Nona (Mario Hofer/Michael Cadeddu) ebenso viele Pferde für die Überraschung in Frage. Auch die gab es im Ratibor-Rennen in jüngerer Vergangenheit. Erinnert sei an Los Cerritos, der vor fünf Jahren zu einer Quote von 273:10 die Gegner düpierte.

 

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