Japan-Macht im UAE-Derby – de Vries Fünfter

Wie schon im “Sprint” zuvor gab es auch im UAE Derby (eine Million Dollar) am Samstag in Meydan ein Stück weit eine Überraschung. Nicht so der japanische Sieger Derma Sotogake, dem als 5,5:1-Chance von den Wettern doch eine Menge Vertrauen entgegengebracht wurde. Sondern vielmehr der Tatsache geschuldet, dass in der 1900 Meter-Dirtprüfung vier Pferde aus dem Land der aufgehenden Sonne die Plätze eins bis vier belegten. Das hatte es so noch in der Vergangenheit sicher noch nicht gegeben. 

Der von Hidetaka Otonashi trainierte und in Besitz von Hiroyuki Asanuma stehende Sieger kam unter Christophe-Patrice Lemaire sozusagen Start-Ziel zu einem ganz leichten Treffer. Lemaire: “Wir hatten eine gute Startbox, er ist schnell abgesprungen. Ich war immer glücklich auf unserer Position, auf der Gegengeraden hat er sich gut entspannt und als ich den Knopf gedrückt habe, hat er sofort losglegt. Es war ein einfaches Rennen für mich, ich konnte Meydan genießen. Ich bin nicht überrascht, dass hier die Plätze ein bis vier an japanische Pferde gingen, einige der besten Dreijährigen Japans waren hier am Start.”

Hinter dem überlegenen Sieger belegte Dura Erede, hierzulande bekannt, weil er unter Bauyrzhan Murzabayev zuletzt als 90,3:1-Außenseiter in seiner Heimat ein Gruppe I-Rennen gewonnen hatte, Rang zwei. Wurde dabei aber komischerweise nicht vom deutschen Abonnement-Champion geritten, sondern hatte dieses Mal Cristian Demuro im Sattel. Den Bronzeplatz sicherte sich Continuar vor Perriere. Favorit Cairo aus dem Stall von Aidan O’Brien war eigentlich nie im Rennen und belegte am Ende nur Rang zehn.

Auch wenn er mit dem Sieg letztlich nichts zu tun hatte, zeigte Go Soldier Go, der Ritt von Adrie de Vries, als Fünfter eine ordentliche Vorstellung. Wie gewohnt brauchte der Tapiture-Sohn etwas um auf die Beine zu kommen, kam dann mit jedem Meter aber immer besser ins Rennen und sicherte sich wie erwähnt den Preis als bester Nicht-Japaner.

 

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