Japan Cup Sieger: Die Mutter des Vaters ist Moonlady

In der Dreierwette des Japan Cup ist das deutsche Zuchtelement beachtlich.

Eishin Flash, der Vater des Siegers Vela Azul, ist ein Sohn der hierzulande bestens bekannten Moonlady aus der Zucht von Dr. Heinz Stillger, die in den Rennfarben des Gestüts Erlenhof und später von Gary Tanaka zu einer vielfachen Gruppe-Siegerin aufstieg. Harro Remmert war ihr Trainer.

Tanaka ist auch das Stichwort bei Weltreisende, dem Dritten des Japan Cup, dessen Mutter Mandela eine Acatenango-Tochter aus der Zucht von Rolf Brunner ist. Sie bestritt ihre Rennlaufbahn zunächst für eines der Turf-Syndikate von Manfred Hofer, wurde vor der Diana (in der sie Dritte wurde) an besagten Gary Tanaka verkauft. Ralf Suerland war der Trainer.

Nach dem Wechsel in die USA, sie lief noch einmal für Bobby Frankel (den legendären US-Trainer, der Namensgeber des Jahrhundertgaloppers Frankel). Im Zuge der Auflösung des Imperiums des Finanzjongleurs Gary Tanaka erwarb Dr. Christoph Berglar Mandela als Zuchtstute, ein glänzendes Investment. Aus einem Invest von rund 200.000 Dollar wurde ein späterer Verkauf in Keeneland für 1,4 Millionen Dollar, nach zwischenzeitlich ebenfalls schon erfolgreichen Nachkommen-Verkäufen.  

In Japan brachte Mandela World Ace, World Premiere und Weltreisende, allesamt Millionengalopper.

 

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