Rubaiyat im Winterfavoriten vor Wonderful Moon

Ohne Alson, der in Frankreich lief, und den Auenqueller Global Blues waren es am Sonntag nur fünf Starter im Preis des Winterfavoriten, dem wichtigsten deutschen Zweijährigenrennen, das am Sonntag in Köln ausgetragen wurde. Die Favoriten kamen aus dem Stall von Henk Grewe, und die Wetter konnten sich kaum entscheiden, wem sie den Vorzug geben sollten (zum Video).

Am Ende war es der zuvor bei zwei Starts noch ungeschlagene Rubaiyat, der Sieger des Juniorenpreises, der unter Clement Lecoeuvtre als 2,4:1-Favorit ins Rennen ging, während sein Trainingsgefährte Wonderful Moon, der von Bauyrzhan Murzabayev geritten wurde, 2,7:1 stand, als sich die Boxen für das mit 155.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 1600 Meter öffneten.

Doch genau als sie das taten, mussten die Anhänger von Wonderful Moon erst einmal eine Schrecksekunde überstehen, denn der Sea The Moon-Sohn machte einen Nicker, den Bauyrzhan Murzabayev aber soeben aussitzen konnte. Es war nicht so dramatisch, wie es hätte sein können, aber natürlich schon ein Nachteil. Trotzdemsah man Wonderful Moon bald hinter dem führenden Schlenderhan More No Never auf dem zweiten Platz in einem dicht geschlossenen Feld, dahinter waren Rubaiyat und Palao vor Palimero auszumachen, als es in den Schlussbogen ging. In der Zielgeraden war Wonderful Moon sofort in Angriffsposition und hatte den Piloten schnell im Griff, doch an der Außenseite hatte nun auch Clement Leceouvre Darius Racings Rubaiyat längst in Angriffsposition.

Im Endkampf setzten sich die beiden Grewe-Schützlinge schließlich auf unzählbare Längen von den Gegnern ab, und nach und nach war zu erkennen, dass Rubaiyat einfach der Stärkere war. So sehr sich Bauyrzhan Murzabayev auf Wonderful Moon auch bemühte, Rubaiyat war einfach zu stark, und siegte mit einer dreiviertel Länge Vorsprung. Der Drittplatzierte Palao war dann schon zwölf Längen hinter Wonderful Moon.

“Ich bin natürlich überglücklich. Es war etwas unglücklich für Wonderful Moon, dass er den Nicker gemacht hat, denn er sollte eigentlich vorne gehen. Sonst wäre es wohl etwas enger geworden. Rubaiyat hatte außen auch die bessere Spur. Wonderful Moon hat nun Winterpause, Rubaiyat könnte noch einmal in Baden-Baden oder Frankreich laufen”, erklärte Henk Grewe nach dem Rennen.

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