Graue Wolken hängen aktuell über Frankfurt. Auch wenn der Bau des China-Hotels auf der Rennbahn sicher ist, der drei Millionen Euro für Investitionen in die Kasse des Frankfurter Renn-Klubs spülen wird, herrschen aktuell offenbar Liquiditätsprobleme. Es geht um eine Summe von 300.000 Euro.
Dr. Günter Paul (Foto), der Präsident des Renn-Klubs: „Es besteht ein Liquiditätsengpass, das ist schon länger der Fall. Wir haben aber nicht Insolvenz angemeldet, wie es verschiedentlich geheißen hat. Wir verlassen und auf eine Zusage, die wir von der Stadt Frankfurt hattem. Wir hatten mit ihr vereinbart, dass aus dem Geld des Investors, der Huarong-Gruppe, 300.000 Euro in bar an uns fließen.‘
Und der Präsident weiter: ‚Aber damit tut sich die Stadt offenbar schwer. Wir haben darauf vertraut, dass wir die Gelder bekommen, die man uns zunächst mündlich und dann in Verträgen seit 2004 zugesichert hat. Am 30. September habe ich daher ein Gespräch mit der Oberbürgermeisterin, dem Kämmerer und weiteren Verantwortlichen der Stadt geführt und unsere Probleme vorgetragen. Der Investor wäre mit der von uns vorgeschlagenen Lösung einverstanden. Ich warte quasi stündlich auf eine Entscheidung der Stadt. Sollte die Antwort allerdings nein lauten, dann muss ich hier die Türen schließen.“










