Gesellschafterversammlung der BGG: Die Ergebnisse

Die Gesellschafterversammlung der Betriebsgesellschaft Galopprennvereine (BGG) tagte am Samstag, den 18. März auf der Galopprennbahn in Düsseldorf.

Nachfolgend eine Presseinformation der BGG zu den Inhalten der Versammlung: „Insgesamt 15 der 18 Mitgesellschafter waren persönlich vor Ort, oder durch Vollmacht vertreten und berieten in konzentrierter Atmosphäre zu wichtigen Themen.

Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Andreas Tiedtke berichtete Gerhard Schöningh, der Vorsitzende des Verwaltungsrats, zu den letztjährigen Verhandlungen in Sachen Mindestrennpreise und Förderprogramm und resümierte, dass die Mehrbelastung der Rennvereine über eine deutlich höhere Beteiligung durch die BGG am Fördertopf von Deutscher Galopp im Rahmen gehalten werden konnte. Dennoch geht ein Großteil der Erhöhungen damit auf das Konto der Rennvereine, die Erträge aus der 49%-Beteiligung an German Tote vor allem in Rennpreise investieren. Zukünftige Ziele der BGG sind, die eigenen Einnahmen zu stärken, um neben Rennpreismaßnahmen auch weitere wichtige strategische Investitionen zu tätigen. Hier sind insbesondere Projekte wie ein Renn-Tracking-System oder Investitionen in eine Großbild -Leinwand zu nennen.

Dr. Alexander Bethke-Jaenicke, der im Laufe der Sitzung von den Gesellschaftern als Nachfolger von Andreas Tiedtke in den Verwaltungsrat gewählt wurde und Sascha Multerer, der Geschäftsführer der Gesellschaft berichteten in der Folge über die Strategie des Unternehmens für das Jahr 2023 und die in den Startlöchern stehende 7gewinnt-Wette. Diese soll in 2023 ab dem 9. April über 17 Spieltage durchgeführt werden. Durch ein verbessertes Marketing und die Einführung eines 2. Ranges soll eine noch größere Popularität und weiter steigende Umsätze erreicht werden.

Dr. Alexander Bethke-Jaenicke betonte in seiner Vorstellung, „sein unternehmerisches und beraterisches Know how zum Wohle des Rennsports einsetzen zu wollen“. Manfred Ostermann, Vize-Präsident des Dortmunder Rennvereins, erläuterte den Anwesenden, auf Wunsch des Vereins weiter im Verwaltungsrat der Gesellschaft vertreten zu sein. Die Gesellschafter konnten dieser Sicht folgen und kooptierten ihn anschließend ohne Gegenstimme in das Gremium.

Wirtschaftlich schloss die BGG das Jahr 2021 mit einer nahezu schwarzen Null ab. Verwaltungsrat und Geschäftsführer wurde die Entlastung durch die Gesellschafter erteilt. Ein weiterer großer Tagesordnungspunkt war der Bericht von Riko Luiking, der nach einem Resümee der Aktivitäten von German Tote für den Rennsport von 2015 bis 2022 in der Folge die Strategie des Unternehmens in den kommenden Jahren skizzierte. Dabei soll sich German Tote und deren Tochter Wettstar nach dem Willen der Gesellschafter zum führenden Pferdewettanbieter im deutschen Markt entwickeln. Hiervon werden auch Rennvereine und BGG nachhaltig profitieren.

Gerhard Schöningh äußerte sich abschließend zu den Perspektiven und gab die Devise aus, dass insbesondere die Monetarisierung der Rennbahnbesucher über den Besuch auf den Bahnen hinaus eines der wichtigsten Ziele der Rennvereine sein muss. Nur so sind die finanziellen Mittel zu erwirtschaften, die erforderlich sind um die Durchführung der Rennen, die Förderung der Zucht und den Unterhalt der Bahnen zu ermöglichen.“

 

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