Ex-Jockey Stephen Davies stirbt mit 53 Jahren

Im Alter von nur 53 Jahren ist in South Wales der ehemalige Jockey Stephen Davies verstorben, der in den Jahren 1995 bis 2001 mit Erfolg in Deutschland ritt.

Davies, dessen Sohn Harry ebenfalls die Laufbahn des Rennreiters eingeschlagen hat und zu den stark aufstrebenden Talenten auf der Insel zählt, erlag den Folgen einer Krebserkrankung.

In der Deutschland-Zeit gelangen ihm 136 Siege. Die Highlights waren im Inland der Sieg im Prix Zino Davidoff – Preis der Deutschen Einheit mit dem unvergessenen Schimmel March Groom, ein Sieg im Spreti-Rennen mit Devil River Peek. Listensiege erreichte er mit Pasolini, Open Air, Noble Blade, Adieu, Sign of Nike und Evening Storm.

In Mailand siegte er für Wilfried Kujath mit Noble Pearl im Gran Criterium, damals ein Gruppe I-Rennen. Das war zugleich der wichtigste Treffer der Karriere. Geritten hat Davies auch Stars wie Anzillero, Touch Down, Tannenkönig und Pretty Fighter.

In England hatte Davies Sieger unter anderem für Sir Michael Stoute und Sir Henry Cecil geritten.

Zu seinem Sohn hatte Davies kaum Kontakt, wie dieser der Racing Post berichtete. Seine Eltern hätten sich getrennt als er ein Baby war, es gab in der Folge nur wenige persönliche Treffen. Stephen Davies soll sich aber, so berichtet Harry Davies, in den Wochen vor seinem Tod von Bildern mit Erfolgen seines Sohnes umgeben haben. “Er war stolz, aber es fiel ihm schwer, die Hand auszustrecken”, wird Harry Davies zitiert.

 

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