Be My Sheriff eine Macht im Preis von Dahlwitz

So schnell kann Leid in Freude umschweifen. Noch Ende März im Grand Prix Aufgalopp in Köln hatte der von Henk Grewe für Nadine Siepmann trainierte Be My Sheriff (3,7) ein unglückliches Rennen gehabt und damit wahrscheinlich den Sieg verschenkt. Doch nur drei Wochen später, am Ostersonntag in Hoppegarten, hat sich der Lawman mit einem überlegenen Sieg im zum Listenklasse zählenden Preis von Dahlwitz (25.000 Euro) für diese etwas unglückliche Niederlage entschädigt.

Von seinem Siegreiter Lukas Delozier direkt an die Spitze beordert, gab es diesmal kein Verlieren. Wie ein Gruppepferd – so sah es auch Delozier nach dem Rennen am Mikrofon von Moderator Daniel Delius – löste sich der Grewe-Schützling von seinen Gegnern und war schon deutlich vor dem 2000 Meter-Pfosten als Sieger hochgezogen.

Rang zwei ging an Markus Klugs Devastar, der noch schön ins Rennen fand, den Sieger aber nicht im geringsten gefährden konnte. Platz drei sicherte sich auf der Rennbahn Hans-Jürgen Gröschels Itobo, dessen Jockey Marco Casamento sich aber mit einem Fehlgewicht von 600 Gramm zurückwog, und deshalb von der Rennleitung später disqualifiziert wurde. Dadurch rückte der auf dem grünen Rasen zunächst viertplatzierte All for Arthur auf den Bronzerang vor.

Erfolgscoach Henk Grewe, der nicht vor Ort, sondern nahe seiner Heimat auf der Rennbahn im niederrheinischen Sonsbeck weilte und dort dem Sieg von Apollo beigewohnt hatte, gegenüber GaloppOnline.de: “Nach dem Rennen in Köln waren wir natürlich alle ein bisschen enttäuscht. Heute hat Lukas alles so gemacht wie er sollte und wir sind überglücklich. Wenn er jetzt alles gut wegsteckt, könnte es sein, dass es schon im Gerling Preis weitergeht.”

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